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02.12.2021 Krankentransport: Empfehlungen zu Genehmigungsverfahren verlängert

News Krankenbeförderung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Ausnahmeregelungen für die Krankenbeförderung von Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind oder unter Quarantäne stehen, bis zum 31. März 2022 verlängert.

Reihe wartender Taxis
iStock/DaLiu

Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes wieder in Kraft

Die Empfehlungen der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene sowie des GKV-Spitzenverbandes für den Bereich Fahrkosten im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 werden aufgrund der aktuellen Situation bis zum 31. März 2022 wieder in Kraft gesetzt.

Genehmigungspflicht und Verordnungsfristen

Krankentransportfahrten zu nicht aufschiebbaren, zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen von nachweislich an Corona erkrankten Versicherten oder von Versicherten, die aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne stehen, bedürfen wie bisher vorübergehend nicht der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse.

Die Empfehlungen im Überblick

Über die Sonderregelungen der Krankentransport-Richtlinie des G-BA hinaus, haben die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene sowie der GKV-Spitzenverband Empfehlungen für den Bereich Fahrkosten während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 veröffentlicht. Ziel ist es, die Leistungserbringung zu erleichtern und ein einheitliches Vorgehen der Krankenkassen zu ermöglichen.

Diese Handlungsempfehlungen sehen folgende Punkt vor:

Auf eine Unterschrift zur Bestätigung über die Durchführung der Fahrt wird verzichtet. Die Quittierung kann ersatzweise durch den Leistungserbringer erfolgen.

Als Gruppen- beziehunggsweise Sammelfahrten verordnete Fahrten können ab sofort als Einzelfahrt durchgeführt werden. Auch die Fahrt mit dem privaten PKW ist möglich. Eine Änderung der Verordnung oder Genehmigung ist dafür nicht erforderlich. Die Vergütung erfolgt in Höhe der Preise nach § 133 SGB V (Vertragspreise) für das verordnete Transportmittel oder bei Nutzung des PKW der Kosten nach § 60 Abs. 3 Nr. 4 SGB V.

Alle corona-bedingten Verlegungsfahrten zur Schaffung von Behandlungskapazitäten sollten gemäß § 60 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB V übernommen werden, vorbehaltlich einer möglichen Kostentragung durch einen anderen Leistungsträger. Die Verordnungen sind entsprechend zu kennzeichnen.

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