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Berufsfeld: Hebammenhilfe Ändern Gewähltes Berufsfeld: Hebammenhilfe Zurück zur Übersicht

27.04.2022 Fast jede dritte Kind kommt per Kaiserschnitt zur Welt

News Hebammenhilfe

Rund 220.700 Frauen haben im Jahr 2020 mit Hilfe von Chirurgen entbunden.

Sectio-Rate bleibt hoch

Rund 220.700 Frauen haben im Jahr 2020 per Kaiserschnitt entbunden. Damit kam fast jedes dritte Kind, das in Deutschland in einem Krankenhaus geboren wurde, per Kaiserschnitt zur Welt. Das teilte das Statistische Bundesamt (StaBa) mit. Die sogenannte Sectio-Rate lag demnach bundesweit bei 29,7 Prozent und ist gegenüber dem Jahr 2019 mit 29,6 Prozent geringfügig gestiegen. Obgleich der Anteil chirurgischer Entbindungen von 2011 bis 2018 leicht rückläufig war, hat sich die Kaiserschnittrate seit 1991 fast verdoppelt. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland heute im oberen Drittel der OECD-Staaten.  

Kritische Zahlen

Viele Experten aus der Geburtshilfe befürworten eine Senkung der Kaiserschnittrate. Erst im Juni 2020 hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) eine erste S3-Leilinie zur medizinischen Begründung eines geplanten Kaiserschnitts vorgelegt, die auch die mögli­chen Alternativen diskutiert. 
In den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich die Sectio-Raten erheblich: Am höchsten war der Anteil der chirurgischen Entbindungen 2020 in Schleswig-Holstein mit 33,3 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit einer Kaiserschnittrate von 32,3 Prozent. Die niedrigsten Raten verzeichneten Berlin mit 25,6 Prozent und Sachsen mit 26,6 Prozent.

Mehr Personal in der Geburtshilfe

Die Zahl der Geburtshelfer ist unterdessen leicht gestiegen. Im Jahr 2020 leisteten nach Angaben des StaBa 11.535 Hebammen und Entbindungspfleger in deutschen Kliniken Geburtshilfe, das waren 102 oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im selben Jahr hat das Bundesgesundheitsministerium ein spezielles Förderprogram aufgelegt, damit Krankenhäuser mehr Hebammen und Geburtshelfer in ihren Geburtskliniken beschäftigen. Die Effekte kann das StaBa erst im kommenden Jahr zeigen: Die Kliniken sollen für die Jahre 2021 bis 2023 zirka 60 Millionen Euro erhalten.

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