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05.11.2020 Mindestmengen: Rund 1.100 Kliniken dürfen riskante Eingriffe durchführen

News Arzt & Praxis

1.075 Krankenhäuser dürfen im kommenden Jahr Operationen durchführen, die aufgrund hoher Risiken für die Patienten mit Mindestmengen belegt sind.

© iStockfoto/Morsa Images

Angebots-Cluster werden sichtbar

1.075 Krankenhäuser dürfen im kommenden Jahr Operationen durchführen, die aufgrund hoher Risiken für die Patienten mit Mindestmengen belegt sind. Einen Überblick gibt die neue „Mindestmengen-Transparenzkarte“ des AOK-Bundesverbandes, die heute veröffentlicht veröffentlicht wurde. Die Karte macht auf Anhieb regionale „Cluster“ sichtbar, in denen viele Kliniken identische Leistungen anbieten. Diese gibt es zum Beispiel bei der Erstimplantation von Knie-Totalendoprothesen (Knie-TEP): 934 Klinik-Standorte haben hierfür im kommenden Jahr eine Abrechnungserlaubnis. Die Indikation mit den wenigsten beteiligten Kliniken ist die Lebertransplantation, die im nächsten Jahr – wie bereits 2020 – nur in 21 Kliniken durchgeführt werden darf. Insgesamt dürfen 17 Standorte, die 2020 noch auf der Karte vertreten waren, entsprechende Eingriffe 2021 nicht mehr abrechnen. Die Datenbasis für die Karte bilden die Entscheidungen der Landesverbände der Krankenkassen, die in den letzten Wochen auf der Grundlage von einschlägigen Fallzahlen entsprechende Genehmigungen erteilt haben.

Pandemie-Effekte berücksichtigt

Wo die Pandemie das Versorgungsgeschehen beeinflusst hat, wurden die Effekte berücksichtigt: Kliniken, die Mindestmengen-relevante Behandlungen durchführen wollen, müssen den Landesverbänden der Krankenkassen zur Jahresmitte entsprechende Leistungen offenlegen. Die Krankenkassen prüfen die Fahlzahlen der vergangenen eineinhalb Jahre und die darauf basierende Prognose für das Folgejahr. Für 2021 konnten die Kliniken auch dann eine positive Prognose erhalten, wenn sie die geforderte Zahl von Operationen im Jahr 2020 – zum Beispiel infolge der Absage von planbaren Eingriffen in der Coronavirus-Pandemie – nicht vorweisen konnten. Zudem gibt es Krankenhäuser, die ihre OP-Berechtigung durch die zuständige Landesbehörde erhalten, um eine flächendeckende medizinische Versorgung zu gewährleisten. Die "Mindestmengen-Transparenzkarte" der AOK macht für die einzelnen Krankenhäuser sichtbar, auf welcher Basis die OP-Berechtigung erteilt wurde und welche Fallzahlen zuletzt erreicht wurden. Auch Kliniken, die das erste Mal oder nach einer mindestens zweijährigen Unterbrechung eine Leistungserlaubnis erhalten haben, werden in der Online-Karte ausgewiesen. 

Informationen demnächst auch für die Krankenhaussuche verfügbar

Die Daten aus der Mindestmengen-Transparenzkarte werden in Kürze auch in die Krankenhaussuche im AOK-Gesundheitsnavigatoreingespielt. Neben Fallzahlen und Mindestmengen-Informationen finden sich im AOK-Navigator auch zusätzliche Auswertungen zur Behandlungsqualität auf Basis des Verfahrens zur "Qualitätssicherung mit Routinedaten" (QSR) des Wissenschaftlichen Instituts der AOK.  

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