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03.08.2020 Covid-19: Ärzte können bei Fortbildungen von Vorgaben abweichen

News Arzt & Praxis

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie können die Kassenärztlichen Vereinigungen Qualitätssicherungsmaßnahmen weiterhin aussetzen oder von den Bundesvorgaben abweichen. Zudem sind Lockerungen in Regionen mit hohen Infektionszahlen möglich.

Social distancing (Symbolbild)
© iStock.com/Naypong

Corona: neue Übergangsregelung für Ärzte

Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer neuen Übergangsvereinbarung verständigt. Diese gilt seit dem 1. Juli 2020, wie die KBV vor Kurzem mitgeteilt hat.

Fortbildungen als Präsenzveranstaltungen?

Die neue Übergangsvereinbarung gebe den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) weiterhin die Möglichkeit, von bestimmten Vorgaben abzuweichen oder diese auszusetzen. Dies betrifft nach Angaben der KBV Fortbildungsmaßnahmen und jährlich mindestens zu erbringenden Behandlungsfallzahlen – sogenannte Frequenzregelungen.

So sehen einige Fortbildungsmaßnahmen Präsenzveranstaltungen oder praktische Übungen vor, die während der COVID-19-Pandemie nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden können. Die KBV nennt als Beispiel Fortbildungskurse nach der Ultraschall-Vereinbarung.

QS-Abweichungen bei vielen Covid-19-Infektionen

Darüber hinaus können KVen von den Vorgaben zu weiteren Qualitätssicherungsmaßnahmen (QS) abweichen. Dies kann nach Angaben der KBV beispielsweise nötig sein, wenn eine Gemeinde oder ein Landkreis Beschränkungen in öffentlichen und privaten Bereichen erlassen hat, mit denen auf hohe Neuinfektionszahlen von Covid-19 reagiert wird.

Die Abweichungen können demnach entweder nur für die von den Beschränkungen betroffene Region oder auch für den gesamten KV-Bereich vorgesehen werden. Dies betreffe unter anderem Dokumentationsprüfungen durch Stichproben, Hygieneprüfungen in der Koloskopie, Fallsammlungsprüfungen in der Mammographie oder auch fallbezogene Besprechungen, Konferenzen und Praxisbegehungen.

Wie lange gilt die Übergangsregelung?

Die neue Übergangsregelung ist befristet bis zu einer Aufhebung der epidemischen Lage mit nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag, höchstens jedoch bis zum 31. März 2021.

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