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Genehmigungspflicht außerhalb des Regelfalles

In den Heilmittel-Richtlinien ist unter anderem geregelt, dass Verordnungen außerhalb des Regelfalles von den Krankenkassen zu genehmigen sind, wenn durch die Kassen kein Genehmigungsverzicht erklärt wurde.

Die AOKs treffen Festlegungen zur Genehmigungspflicht

Informationen für: AOK Rheinland/Hamburg (Hamburg)

Änderung zum 1. Mai 2020: Beendigung des Genehmigungsverfahrens für zahn-/ärztliche Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls zur Ergo- sowie Physiotherapie

Die AOK Rheinland/Hamburg hat mit Wirkung zum 30.04.2020 den Genehmigungsverzicht für zahn-/ärztliche Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls zur Ergo- sowie Physiotherapie erklärt.

Was bedeutet das für Sie?

Auch alle zahn-/ärztlichen Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls zur Ergo- sowie Physiotherapie sind mit Ausstellungsdatum ab dem 01.05.2020 nicht mehr vor Behandlungsbeginn zur Genehmigung bei der AOK Rheinland/Hamburg vorzulegen. Aufgrund des erklärten Verzichts zu einem Genehmigungsverfahren, gelten somit alle zahn-/ärztlichen Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls für Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg als genehmigt (vgl. § 8 Abs. 4 Heilmittel-Richtlinie – Ärzte sowie § 7 Abs. 4 Heilmittel-Richtlinie – Zahnärzte). Eine Leistungsvergütung ist somit ohne vorherige Genehmigung ab Therapiebeginn möglich.

Änderung zum 1. Juli 2016: Genehmigungsverfahren auch für physio-therapeutische und physikalisch-therapeutische Verordnungen

Die AOK Rheinland/Hamburg hat nach dem Widerruf des Genehmigungsverzichts für Verordnungen außerhalb des Regelfalls im Bereich Ergotherapie ab dem Verordnungsdatum 1. April 2016 nun auch den Genehmigungsverzicht für physiotherapeutische und physikalisch-therapeutische Verordnungen ab dem Verordnungsdatum 1. Juli 2016 widerrufen.

Hiervon ausgenommen sind die Indikationsbereiche ZN1, AT3, EX4 und LY2 und LY3.

Was bedeutet das für Sie?

Alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls sind uns vor dem Behandlungsbeginn zur Genehmigung vorzulegen (§ 8 Abs.4 Heilmittelrichtlinie). Eine Leistungsvergütung ist somit erst ab dem Zeitpunkt der Vorlage bei der AOK möglich. Verordnungen, die nicht vor Behandlungsbeginn vorgelegt werden, können nicht vergütet werden.

Nach der Vorlage der Verordnung, kann die Behandlung bis zur Leistungsentscheidung fortgesetzt werden. Im Falle einer Ablehnung sind die Leistungen vom Tag der Vorlage bei uns bis zum Zugang der Entscheidung abrechenbar. Um das Verfahren für alle Beteiligten möglichst einfach zu gestalten, können auch Sie als Leistungserbringer die Verordnung für Ihre Patientinnen und Patienten per Mail oder Fax an uns weiterleiten. Bitte beachten Sie, dass bei der Übermittlung datenschutzrechtliche Vorkehrungen zu treffen sind.

So bedarf es bei der Übermittlung per E-Mail einer entsprechenden Verschlüsselungssoftware. Die AOK Rheinland/Hamburg bietet Ihnen hierzu die kostenfreie Lösung des verschlüsselten E-Mailaustausches über das "Julia MailOffice Verfahren" an. Wenn Sie Interesse hieran haben, senden Sie uns bitte das Teilnahmeformular zu.

Im Falle der Übermittlung per Fax ist besondere Sorgfalt bei der Eingabe der Empfängernummer geboten. Verwenden Sie bitte hierfür ausschließlich die nachfolgend aufgeführten Fax-Nummern der Servicestelle Heilmittel.

Wir empfehlen Ihnen, den Fax-/Sendebericht mit eindeutigem Bezug auf die betreffende Verordnung über die erfolgreiche Übermittlung aufzubewahren.

In unserer Servicestelle werden alle Verordnungen zentral bearbeitet. Sie erreichen unsere Teams von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr über folgende Kontaktmöglichkeiten:

AOK Rheinland/Hamburg
Servicestelle Heilmittel
Friedrich-Ebert-Str. 49
45127 Essen

Tel.: 0201 - 2011-9400
Fax: 0201 - 2011-9459/ -9469/ -9479/ -9489

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