Expertenforum - Übergangsbereich Beurteilung

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Expertenforum

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  • 01
    Übergangsbereich Beurteilung

    Eine Frage zur Prüfung des Übergangsbereiches:

    Wie gehe ich bei der Beurteilung vor, wenn der Arbeits-Vertrag befristet ist? Z.B. Eintritt oder Verlängerung ab 1.1.23 und Befristung bis 30.6.23.

    Rechne ich dann 6 Monate als Zeitjahr hoch oder nehme ich fiktiv das ganze Jahr 2023 mit in die Beurteilung hinzu.

    Vielen Dank vorab!

  • 02
    RE: Übergangsbereich Beurteilung

    Hallo M.M,

    bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt im Übergangsbereich liegt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Dabei ist grundsätzlich auf das Arbeitsentgelt abzustellen, auf das Mitarbeitende einen Rechtsanspruch haben (z. B. aufgrund eines Tarifvertrags, einer Betriebsvereinbarung oder einer Einzelabsprache).
     
    Ob die maßgebenden Entgeltgrenzen regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten werden, ist bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen (z. B. Erhöhung oder Reduzierung des Arbeitsentgelts) im Wege einer vorausschauenden Betrachtung (für max.12 Monate) zu beurteilen.
     
    Es bestehen keine Bedenken, wenn Arbeitgeber aus abrechnungstechnischen Gründen stets zu Beginn eines jeden Kalenderjahres eine erneute vorausschauende Jahresbetrachtung zur Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts anstellen (z.B. 01.01.bis 31.12.2023).
     
    Steht - wie in Ihrem Sachverhalt - zum Zeitpunkt der Beurteilung fest, dass die Beschäftigung befristet ist, wird für die Beurteilung der kürzere Zeitraum (hier 01.01. bis 30.06.2023) zugrunde gelegt. 
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam

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