Expertenforum - Sachbezug und Umlagerstattung

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  • 01
    Sachbezug und Umlagerstattung

    Wenn mit einem Arbeitnehmer ein Sachbzug (Tankgutschein, 44 Euro) arbeitsvertraglich vereinbart wurde, gehört der Anteil des Sachbezuges, der auf eine Entgeltfortzahlung fällt zu den erstattungsfähigen Arbeitgeberaufwendungen, die im Umlageverfahren 1 dem Arbeitgeber erstattet werden?

  • 02
    RE: Sachbezug und Umlagerstattung

    Hallo Herr Heitling,
     
    bei der Beantwortung Ihrer Frage, bei der es vordergründig um die Berechnung der Entgeltfortzahlung geht, sind arbeitsrechtliche Regelungen betroffen, zu denen wir im Rahmen dieses Forums keine konkrete Stellungnahme abgeben können.
     
    Antworten auf arbeitsrechtliche Fragen erhalten Sie u.a. von Arbeitgeberverbänden, Kammern (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer) oder Fachanwälten für Arbeitsrecht.
     
    Grundsätzlich gilt folgendes:
     
    die Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Krankheitsfall bestimmt § 4 Abs. 1 EFZG nach dem Entgeltausfallprinzip. Danach ist dem Arbeitnehmer das ihm (bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit) zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen. Die Methode zur Fortzahlung des Arbeitsentgelts bzw. zur Bestimmung des fortgezahlten Arbeitsentgelts richtet sich mithin nach den konkreten arbeitsrechtlichen Gegebenheiten, die für den Arbeitnehmer gelten.
     
    Das bedeutet, dass bei der Erstattung vom arbeitsrechtlichen Entgeltbegriff - unabhängig von der beitragsrechtlichen Beurteilung - auszugehen ist.
     
    Somit wird dem Arbeitgeber im Rahmen des U1-Verfahrens der nach arbeitsrechtlichen Grundsätzen korrekt ermittelte und gezahlte Entgeltbetrag erstattet.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

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