Expertenforum - Meisterschüler Krankenversicherung

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  • 01
    Meisterschüler Krankenversicherung

    Teilnehmer an Fortbildungsmaßnahmen nach dem AFBG (z.B. Meisterlehrgänge) gelten nicht als Auszubildende des Zweiten Bildungsweges. Daher können sich Personen, die einen Meisterlehrgang in Vollzeit besuchen, sofern die Voraussetzungen eingehalten werden und sie nicht älter als 25 Jahre sind, über die Familienversicherung der Eltern (§ 5 Abs. 2 Nr. 3 SGB V) oder über die des Ehegatten krankenversichern.

    Besteht dieser Versicherungsschutz das ganze Jahr über oder muss sich die Person während der Ferien selbst versichern?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

     

  • 02
    RE: Meisterschüler Krankenversicherung

    Hallo Friedrich,

    Schüler von Fachschulen und Berufsfachschulen sind grundsätzlich den ordentlichen Studierenden an einer Hochschule oder Fachhochschule gleichzustellen.

    Solche Schulen sind neben den staatlich anerkannten Fachschulen auch andere Bildungseinrichtungen, die berufliche Bildungsgänge mit einem berufsqualifizierenden Abschluss anbieten, zum Beispiel Techniker- und Meisterschulen.
    Dies bedeutet, dass die besonderen sozialversicherungsrechtlichen Regelungen für Studierende auch für Fachschüler Anwendung finden.
     
    Kinder, die sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden, können prinzipiell bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres familienversichert werden, sofern die weiteren Voraussetzungen für das Vorliegen einer Familienversicherung erfüllt sind. Dies gilt auch, wenn diese bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben.
     
    In Ihrem Sachverhalt wäre somit ab Beginn des Schulbesuchs ein durchgehender Anspruch auf Familienversicherung über die Eltern oder über den Ehegatten grundsätzlich möglich.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

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