Expertenforum - Lohnfortzahlung

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Expertenforum

Experten antworten auf Ihre Fragen zur Sozialversicherung

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  • 01
    Lohnfortzahlung

    Das Abrechnungsprogramm sieht vor, dass bei der Lohnfortzahlung der Durchschnittslohn der letzten drei Monate zu Grunde gelegt wird. Der MA arbeitet 30 Stunden und verdient 12,50/H. Seit einem Monat hat er eine Stundenerhöhung auf 13,50 bekommen. Dadurch das der Durchschnittslohn der letzten 3 Monate zu Grunde gelegt wird, hat er nun weniger Geld als er eigentlich bekommt.


    Das Programm würde sich austricksen lassen und man könnte de aktuellen Lohn als Grundlage nehmen. Meine Frage ist aber, was ist gesetzlich richtig, was muss angerechnet werden.

  • 02
    RE: Lohnfortzahlung

    Guten Tag,
     
    Ihre Frage betrifft das Arbeitsrecht. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in diesem Forum zu Fragen des Arbeitsrechts keine Stellungnahme abgeben können.
     
    Antworten auf arbeitsrechtliche Fragen erhalten Sie u. a. von Arbeitgeberverbänden, Kammern (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer) sowie Fachanwälten für Arbeitsrecht.
     
    Im Rahmen unseres Expertenforums können mittlerweile Fragen zum Arbeits- und Steuerrecht von externen Experten beantwortet werden, sofern Ihr Eintrag mit dem Cluster „Arbeitsrecht“ bzw. „Steuerrecht“ gekennzeichnet wurde.
     
    Daher haben wir Ihre Anfrage in die Rubrik Arbeitsrecht „umgeswitcht“. Sie erhalten somit eine Antwort/ Stellungnahme aus dem Bereich „Arbeitsrecht“.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

  • 03
    RE: Lohnfortzahlung

    Sehr geehrter Fragesteller,


    für die Beantwortung unterstellen wir, dass sich Ihre Frage auf einen Fall der Lohnfortzahlung/Entgeltfortzahlung bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit bezieht und bitten anderenfalls um Hinweis.


    Für krankheitsbedingte Fehlzeiten gilt im Entgeltfortzahlungszeitraum das Entgeltausfallprinzip: Die Zahlung ist gemäß § 4 Abs. 1 EFZG in der Höhe zu leisten, in der sie dem Arbeitnehmer bei Erbringung der Arbeit zugestanden hätte. Maßgeblich ist also die Vergütungshöhe im Krankheitszeitraum, nicht ein in der Vergangenheit liegender Referenzzeitraum. Deshalb berechnet sich die Entgeltfortzahlung auf Basis des Stundenlohns von EUR 13,50.


    Mit freundlichen Grüßen


    Ihr Fachexperte Arbeitsrecht

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