Expertenforum - freiwilliges Praktikum / Beamtenanwärter

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  • 01
    freiwilliges Praktikum / Beamtenanwärter

    Die Person hat in der Zeit vom März 2021 bis Juli 2022 ein Beschäftigungsverhältnis als Beamtenanwärter gehabt. Nun absolviert er bei uns ein 3-monatiges freiwilliges Praktikumg vom 01.08. bis 31.10.2022. Erst ist aktuell auf der Suche nach einer Festanstellung, vermutlich aber erst im Frühjahr 2023 starten wird.

    Er erhält eine Praktikumsvergütung von 200.-€ und arbeitet 20-Std. pro Woche.

    Eine Hauptbeschäftigung hat er nicht, er bezieht auch keine sonstigen Leistungen vom Amt.

    Können wir hier eine kurzfristige Beschäftigung an die Knappschaft melden?

  • 02
    RE: freiwilliges Praktikum / Beamtenanwärter

    Hallo Pers.büroAKW,
     
    eine kurzfristige Beschäftigung liegt nicht vor, wenn sie berufsmäßig ausgeübt wird.
    Berufsmäßig wird eine Beschäftigung dann ausgeübt, wenn sie für die Person von nicht untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist.
    Die Prüfung der Berufsmäßigkeit ist nicht erforderlich, wenn das aufgrund der Beschäftigung erzielte monatliche Arbeitsentgelt die Geringfügigkeitsgrenze (450,00 €) nicht überschreitet.
     
    Da nach Ihrer Schilderung das monatliche Entgelt die 450,00 €-Grenze nicht überschreitet und somit keine „Berufsmäßigkeit“ zu prüfen ist, könnte die geplante Beschäftigung kurzfristig und somit sozialversicherungsfrei ausgeübt werden, sofern die weiteren Voraussetzungen hierfür vorliegen.
     
    Alternativ kann die geplante Beschäftigung auch geringfügig entlohnt abgerechnet werden.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam
     

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