Expertenforum - Entgeltersatzleistung Krankengeld

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Expertenforum

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  • 01
    Entgeltersatzleistung Krankengeld

    Gehören zum fortgezahlten laufenden Arbeitsentgelt, daß das Vergleichsnetto um mehr als 50 € übersteigt, auch Weiterzahlung von pauschalversteuerten Entgelt sowie steuerfreie Zahlungen wie Kindergartenzuschuss oder nur steuer- und beitragspflichtiges Entgelt.

  • 02
    RE: Entgeltersatzleistung Krankengeld

     
    Hallo Personal,
     
    in Sachverhalten der von Ihnen geschilderten Art finden die Regelungen des § 23c Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch (SGB) IV Anwendung.
     
    Darin ist geregelt, dass arbeitgeberseitige Leistungen (z.B. Krankengeldzuschuss), die für die Zeit des Bezugs von Sozialleistungen (z.B. Krankengeld) gezahlt werden, nicht als beitragspflichtiges Arbeitsentgelt (= beitragspflichtige Einnahme) gelten, wenn die Einnahmen zusammen mit den Sozialleistungen das Nettoarbeitsentgelt (§ 47 SGB V) nicht um mehr als 50,00 € übersteigen.
    Das hat zur Folge, dass alle arbeitgeberseitigen Leistungen, die für die Zeit des Bezugs der Sozialleistungen laufend gezahlt werden, bis zum maßgeblichen Nettoarbeitsentgelt nicht der Beitragspflicht unterliegen.
     
    Alle darüber hinausgehenden Beträge sind erst dann als beitragspflichtige Einnahmen zu berücksichtigen, wenn sie die Freigrenze in Höhe von 50,00 € übersteigen. Wird die Freigrenze von 50,00 € überschritten, ist diese beitragspflichtige Einnahme während des Krankengeldbezugs monatlich zu verbeitragen.
     
    Die vom Arbeitgeber für Zeiten des Bezugs von Sozialleistungen (u.a. Krankengeld) weitergewährten Entgeltbestandteile (z.B. ein beitragsfreier Kindergartenzuschuss sowie die Weiterzahlung pauschal versteuerter beitragsfreier Entgelte) sind von vornherein als beitragspflichtige Einnahme ausgeschlossen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Ihr Expertenteam

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