Überblick: Demografischer Wandel und Diversität in der Arbeitswelt

In Deutschland wird die Bevölkerung immer älter. Senioren werden immer älter, die Geburtenrate stagniert, damit nimmt der Anteil der Jüngeren stetig ab. Dieser demografische Wandel wirkt sich auch auf Unternehmen aus.

Generationswechsel vorausdenken

Die Altersstruktur im Unternehmen festzustellen und vorausschauend zu planen gehört zu den sinnvollen Maßnahmen, um ein Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Ohne personelle Planung stünde das Unternehmen beim Verlassen der Beschäftigten wegen Erreichen der Altersgrenze vor einem personellen Engpass. Mit einer generationenübergreifend ausgewogenen Planung der Altersstruktur und Anpassung der Arbeitsplätze an die neue Alterspyramide ist Geschäftsführungen ein fließender Übergang von Alt zu Jung möglich.

Diversität im Unternehmen gestalten

Teil des demografischen Wandels ist zudem die steigende Zahl an Beschäftigten, die aus anderen Kulturkreisen und Ländern nach Deutschland kommen. Mit der Diversität in der Belegschaft gelangen weitere Themen in den unternehmerischen Alltag. Bislang führten sie oft entweder ein Nischendasein, wurden belächelt oder waren offiziell nicht vorhanden. Dazu zählen zum Beispiel

  • die konsequente Gleichstellung von Mann und Frau,
  • Diskriminierung,
  • Weltanschauungsfragen,
  • sexuelle Identität.

Die Digitalisierung verstärkt diese Veränderungen in vielerlei Hinsicht. Zahlreiche gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich in Unternehmen wider und erfordern Entscheidungen: handeln oder abwarten? Entwickeln oder bremsen?

Wünsche junger Beschäftigter erkennen

Das steigende Durchschnittsalter in Unternehmen bedingt es, sich auf die geänderten Bedingungen einzustellen. Das gelingt beispielsweise mit der Einstellung jüngerer Mitarbeiter. Sie haben jedoch zunehmend andere Pläne hinsichtlich Karriere und Lebensgestaltung, als es Arbeitgeber über Jahrzehnte von ihren Beschäftigten kannten.

Viele ältere Mitarbeiter kurz vor dem Renteneintrittsalter haben ebenfalls andere Vorstellungen als die Generationen vor ihnen – und zwar vom Ruhestand. Immer mehr Rentner wollen zum Beispiel auch im Ruhestand aktiv sein, auch in Form einer weiteren Tätigkeit im Unternehmen.

Die sogenannte Generation Z mit den Geburtsjahren seit 1995 bringt gänzlich neue Anforderungen mit in die Arbeitswelt. Sie wächst mitten in einer digitalen Welt auf. Als sogenannte „Digital Natives“ sind diese jungen Menschen gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten und für sich zu nutzen. Selbstverwirklichung, Spaß am Beruf, gutes Arbeitsklima und ein passendes, gesundes Arbeitsumfeld stehen im Vordergrund.

Vorteile von BGF nutzen

Mit einer modernen Personalpolitik inklusive Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) steigt neben der Gesundheit der Beschäftigten auch die Attraktivität des Arbeitgebers. Umfragen wie der iga Report 28 haben ganz klar gezeigt:

  • BGF verbessert betriebliche Abläufe und die Führung sowie Produktivität und Arbeitszufriedenheit.
  • Gleichzeitig sinken Ausfalltage und Kosten. Der iga-Report belegt, dass für jeden in BGF investierten Euro ein Gewinn von 2,70 Euro zu erwarten ist.
  • Was wirkt, sind langfristige Aktivitäten nach einem qualitätsgesicherten und systematischen Vorgehen.

Das kann in Zeiten von Fachkräftemangel ein besonderer Wettbewerbsvorteil sein. Denn junge Arbeitnehmer legen großen Wert auf gesunde Arbeitsbedingungen und gesundheitsfördernde Angebote von Unternehmen für ihre Belegschaft. Mit umfangreichen BGF-Angeboten und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitnehmermarkt.

iga.report
iga.Report 28 Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention

Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) besitzt in vielen Unternehmen teils noch erhebliches Entwicklungspotenzial. Der iga.Report 28 bietet überzeugende Erkenntnisse für die Einführung oder Verbesserung von BGF in Betrieben.

Stand

Erstellt am: 01.07.2019

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