Betriebliche Gesundheit im Juni

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Vitamin D durch Spaziergänge * Arbeitsverdichtung * Facebook-Verzicht macht gesünder * Sport für geistige Fitness

Sonnige Mittagspause sorgt für wichtige Vitamin-D-Zufuhr

In den Sommermonaten reichen 15 bis 25 Minuten Sonneneinstrahlung pro Tag aus, um den Körper mit dem gesundheitsfördernden Vitamin D zu versorgen. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Spaziergänge an der frischen Luft sind dann also nicht nur gut fürs Gemüt, sondern auch für die Physis. Sonnenlicht sorgt am effektivsten dafür, dass der Körper Vitamin D bildet, einen Stoff, der nachweislich zu Knochenstabilität und Zahnerhalt beiträgt. Für Beschäftigte lassen sich Aufenthalte unter freiem Himmel gut mit der Mittagspause, dem Feier­abend oder auch einem Spaziergang schon vor dem Frühstück kombinieren – unabhängig davon, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten.

Neben Sonne und Bewegung helfen gezielte Übungen am Arbeitsplatz, um Körper und Geist zu stärken. Lesen Sie hier im AOK-Fachportal, welche Bewegungstipps sich für verschiedene Be­rufs­grup­pen eignen.

Unabhängig vom Arbeitsort und von Schichtzeiten ist auch das digitale Bewegungsangebot des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg. Der froach gibt Mit­arbeitern Impulse für kleine Bewegungs-, Regenerations- und Entspannungsübungen wäh­rend ihres Arbeitstags. Mehr Informationen hat Ihre Ansprechpartnerin Paulina Lürken.

Öffentlicher Dienst hat hohe Arbeitsbelastung

Beschäftigte im öffentlichen Dienst, zum Beispiel in der Verwaltung, Lehre oder bei der Polizei, be­rich­ten häufiger von einer hohen Arbeitsintensität als Beschäftigte anderer Wirtschaftsbereiche. Das geht aus einem Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) her­vor, das auf einer Auswertung der BIBB/-BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 unter 17.000 abhängig Beschäftigten basiert. 67 Prozent der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gaben an, dass sie oft verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen. In der Industrie sagten das 58 Prozent, im Handwerk die Hälfte der Beschäftigten. Eine dauerhaft hohe Arbeitsintensität kann gesundheitliche Folgen haben. Beschäftigte im öffentlichen Dienst berichteten häufiger von allgemeiner Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung (52 Prozent). Ebenfalls seien sie häufiger von nächtlichen Schlafstörungen (34 Prozent) und Kopfschmerzen (39 Prozent) betroffen. Damit zeig­ten sie ausgerechnet bei den Beschwerden höhere Werte, für die in weiterführenden Studi­en auch ein Zusammenhang mit einer andauernd hohen Arbeitsintensität aufgezeigt werden konn­te.

Beschäftigte, die über eine hohe Resilienz verfügen, können mit Belastungen besser umgehen. Lesen Sie hier mehr über Resilienz.

Ob im Unternehmen oder im Homeoffice: Bei hoher Arbeitsbelastung oder auch psychischer Belastung schaffen neue digitale Angebote einen Ausgleich, die das Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg entwickelt hat, zum Beispiel:

  • Gesund fit & App
  • Telefonische Kurzberatung
  • Die Energietankstelle

Weniger Facebook ist gut für die Gesundheit

Wer die soziale Online-Plattform Facebook seltener nutzt, ist zufriedener, bewegt sich mehr und raucht weniger. Das geht aus einer aktuellen Studie der Ruhr-Universität Bochum unter 286 Test­per­so­nen hervor, die Facebook im Schnitt eine Stunde pro Tag nutzten. Während die eine Hälfte der Probanden als Kontrollgruppe fungierte, reduzierte die andere ihre Facebook-Zeit für zwei Wochen täglich um 20 Minuten. Dadurch waren sie auf der Plattform sowohl aktiv beim Posten von Beiträgen und Fotos als auch passiv zum Beispiel beim Lesen weniger aktiv. „Besonders die passive Nutzung führt dazu, sich mit anderen zu vergleichen, und somit zu Neid und einer Sen­kung des psychischen Wohlbefindens“, erklärt Studienleiterin Dr. Julia Brailovskaia. Die positiven Gesundheitseffekte blieben drei Monate nach dem Experiment weiterhin messbar.

Das gilt auch für die Pausen. Sie sind dazu da, von der Arbeit abzuschalten. Beschäftigte, die viel vor dem Bildschirm sitzen, sollten in der arbeitsfreien Zeit ihre Augen entlasten. Erfahren Sie hier mehr über eine entspannte Pause im Büro und geben Sie Ihren Mitarbeitern mit den passenden AOK-Postern einfach umzusetzende Tipps.

Anspruchsvoll Sport treiben

Koordinativ anspruchsvolle Sportarten, bei denen es um komplexe Bewegungsabläufe und In­ter­ak­ti­o­nen mit Mitspielern geht, erhöhen die geistige Leistungsfähigkeit besonders effektiv. Das zeigt eine aktuelle Metastudie der Universität Basel in Kooperation mit der japanischen Univer­sität Tsukuba. Sich im Sport koordinativ zu fordern, ist demnach noch wirkungsvoller als ein möglichst intensives Training. Mehr Sport an sich steigert also nicht zwangsläufig die geistige Fitness. Al­ler­dings zeigt sich eine Verbesserung, je ausgedehnter die Sporteinheiten über einen längeren Zeit­raum hinweg werden.

Beim Betriebssport kommen die Beschäftigten in Bewegung und interagieren miteinander, wer­den also körperlich und geistig gefordert. Darüber hinaus stärkt gemeinsamer Sport das Team­gefühl. Erfahren Sie hier mehr über die Vorteile von Betriebssport.

Das individuelle Wohlbefinden steigern und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl im Un­ter­neh­men stärken – auch unter Corona-Bedingungen leistet das die „Schritt4fit Home&Office Chal­lenge“, die das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung anbietet und begleitet. Bei diesem Schrittzählerwettbewerb machen sich mehrere Teams auf einer virtuellen Route auf den Weg. Mehr über dieses Angebot finden Sie hier.

Stand

Erstellt am: 16.06.2020

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