Mit dem Rad zur Arbeit – oder „Wir bleiben zu Hause“?

Die Corona-Krise zwingt viele Arbeitnehmer, zu Hause zu bleiben. Das ist vernünftig und die Regelungen zum Gesundheitsschutz aller Menschen sollten unbedingt befolgt werden. Wo Wege nötig sind, ist das Fahrrad eine gesunde Alternative.

Mit dem Rad zur Arbeit – dieses Jahr später

Das Coronavirus stellt das Leben in Deutschland auf den Kopf. Auch viele Betriebe gehen mo­men­tan neue Wege und setzen zum Beispiel verstärkt auf Homeoffice-Lösungen für ihre Be­schäf­tig­ten. Für viele Arbeitnehmer, die weiterhin an ihren gewohnten Arbeitsplatz kommen, ist das Fahrrad die optimale Alternative zum öffentlichen Nahverkehr: ohne Ansteckungsgefahr und mit einer ordentlichen Dosis Bewegung an der frischen Luft.

Damit wieder möglichst viele Betriebe und Mitarbeiter dabei sein können, startet die beliebte AOK-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ dieses Jahr ein paar Wochen später. Die Online-Kalender sind schon vorher geöffnet und können genutzt werden. Der offizielle Ge­winn­spiel­zeit­raum wurde allerdings etwas nach hinten geschoben.

Auf der Aktionswebseite findet man neben den aktuellen Termininfos auch Übungen zum Fit­blei­ben im Homeoffice.

Erfolgreiche Tradition

Nicht nur die AOK, sondern auch viele Betriebe motivieren ihre Beschäftigten mittlerweile zur Teilnahme. Von Anfang an dabei ist die Starkstrom-Gerätebau GmbH.

„Die Mitarbeiter sind dank ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ fitter. Zudem steigt die Zufriedenheit der Be­schäf­tig­ten, während unser Krankenstand sinkt“, berichtet Theresa Meier, Fachkraft für Be­trieb­li­ches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der Starkstrom-Gerätebau GmbH. Deshalb hat die Teil­nah­me an der AOK-Aktion in dem Elektrotechnikunternehmen aus Regensburg bereits seit 2006 Tradition. Meist machen etwa 20 der insgesamt 800 Beschäftigten mit. „Die Teilnehmer kommen aus allen Arbeitsbereichen, auch aus der Führungsetage“, sagt BGM-Fachkraft Meier. Füh­rungs­kräf­te, die als gutes Vorbild vorausradeln, motivieren ebenso wie die regelmäßigen Aushänge zur Aktion und die Verlinkung der „Mit-dem-Rad-zur-Arbeit“-Website im Firmen-Intranet.

Leasing-Angebote motivieren die Mitarbeiter langfristig

Die Starkstrom-Gerätebau GmbH wollte ihre Beschäftigten über die Aktion hinaus zum Umstieg auf das Fahrrad motivieren und bietet ihnen deshalb seit dem vergangenen Jahr an, Fahrräder über die Firma zu leasen. „Wir haben inzwischen rund 60 Mitarbeiter, die das Angebot nutzen“, sagt Meier. Das Unternehmen schließt dafür einen Rahmenvertrag mit einer Leasing-Firma. Wer ein Rad mieten möchte, sucht sich ein Modell bei einem Händler aus und kann es drei Jahre fah­ren, bevor er es zu einem günstigen Preis kaufen kann. Die Leasing-Kosten werden vom Brut­to­gehalt abgezogen. Ihr Rad können die Beschäftigten natürlich auch privat nutzen. Immer mehr Mitarbeiter erkennen laut BGM-Expertin Meier die Vorteile. Das zeige auch die zunehmende Nach­frage nach Fahrradständern auf dem Betriebsgelände.

Umfangreiches BGM verstärkt den Erfolg

Die Idee zum Leasing-Angebot entstand im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Starkstrom-Gerätebau GmbH. Das Unternehmen hat seine Bemühungen zur Ge­sund­heits­för­de­rung bei den Beschäftigten seit 2011 in Zusammenarbeit mit der AOK ausgebaut. Um die Ge­sund­heit der Mitarbeiter nachhaltig zu stärken, hilft laut Meier ein ganzheitliches Konzept, zu dem auch die Mitmachaktion und das Bike-Leasing gehören. Darüber hinaus veranstaltet das Unter­neh­men regelmäßig Gesundheitstage und Workshops rund um das Thema Bewegung. Die Kan­ti­ne bietet jeden Tag leichte und gesunde Gerichte an. „Immer mehr Mitarbeiter nutzen in­zwi­schen die Salattheke“, berichtet die BGM-Fachkraft. „Und die Gesundheitskurse sind stets ausgebucht.“

So läuft „Mit dem Rad zur Arbeit“

Ziel der Mitmachaktion ist es, möglichst viele Berufstätige zu motivieren, im Aktionszeitraum an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Das geht im Team oder allein, mit dem klassischen Rad oder mit dem E-Bike. In diesem Jahr startet die Aktion aufgrund der Corona-Kri­se erst einige Wochen später. Aktuelle Infos stehen auf der Aktionswebseite mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Ar­beit­neh­mer können hier die Tage, die sie mit dem Rad unterwegs waren, online er­fas­sen. Die Aktion endet in diesem Jahr entsprechend später. Aufgrund der aktuellen Umstände werden Radtage kulanter gezählt – sie können ab Mai in die Kalender eingetragen werden. Wer an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist, nimmt an der Verlosung von zahlreichen von Sponsoren zur Verfügung gestellten hochwertigen Sachpreisen teil. Weitere Informationen gibt es online.

MdRzA
Mit dem Rad zur Arbeit

Ausreichend Bewegung fördert die Gesundheit und bietet Ausgleich zu einseitiger Ar­beits­be­las­tung. Die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ bietet die passende Mo­ti­va­tion. Teilnehmer, die an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, können tolle Preise gewinnen.

Wie Arbeitgeber zur Teilnahme motivieren können

Die AOK stellt Aktionsmedien für Betriebe bereit, die ihre Beschäftigten zur Teilnahme motivieren möchten. Zusammen mit der Ausgabe 1/2020 des AOK-Arbeitgebermagazins „vigo gesundes unternehmen“ haben Unternehmen bereits im März ein Aktionsposter erhalten. Außerdem kön­nen Arbeitgeber ein Aktions-Online-Banner für das firmeneigene Intranet herunterladen. Das Poster steht zusätzlich zum Download bereit.

Den Teamgeist können Arbeitgeber auch mit einer eigenen Microsite zur Aktion fördern. Sie ent­hält das Firmenlogo und zeigt je nach Wunsch zum Beispiel die unternehmensweite tagesaktuelle Leistung über den gesamten Aktionszeitraum (gefahrene Kilometer/eingespartes CO2) – das mo­ti­viert zum Mitmachen. Zum Abschluss der Aktion erhält das Unternehmen außerdem eine Er­folgs­bi­lanz (Teilnehmerzahl, Kilometer, aktive Tage). Je nach Größe des Microsite-Pakets wird eine Schutz­ge­bühr fällig. Weitere Informationen können Sie per E-Mail anfragen unter: microsites(at)mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Stand

Erstellt am: 14.04.2020

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