Aktionen und Angebote für Arbeitgeber: Oktober

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Digitaler Arztbesuch * Apps auf Rezept * Krankenversicherung für Studenten * AOK-Umfrage * Seminarsuche * Neues Kas­sen­wahl­recht * Online-Training: Studenten beschäftigen

Digitaler Arztbesuch im Pflegeheim

Projekt Telekonsil der AOK PLUS wird ausgebaut

Die sinkende Zahl von Hausärzten in den ländlichen Regionen erfordert innovative Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten – auch bei der Betreuung von Pflegeheimbewohnern. Hier setzt Telekonsil, ein Ver­sor­gungs­pro­jekt der AOK PLUS, an. Ziel ist, die hausärztliche Versorgung in Pflegeheimen mit Hil­fe der Telemedizin zu sichern und die oft nicht mobilen Patienten direkt in der für sie ge­wohn­ten Umgebung zu behandeln. Der Hausarzt hat zudem die Möglichkeit, Fachärzte einzubinden. Vor allem Kontroll- und Routinetermine bieten sich für die telemedizinische Behandlung an. Aber auch bei unklaren Beschwerden der Pflegebedürftigen hat sie sich bewährt.

Für Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS, ist die ärztliche Betreuung per Vi­deo­sprech­stun­den kein Ersatz für den direkten Hausarztkontakt, sondern eine sinnvolle Ergänzung. „Die oft multimorbiden Patienten werden mit unserem Telekonsilprojekt nun engmaschiger be­treut und behandelt. Für die Versorgung der Menschen im ländlichen Raum ist das ein echtes Plus.“ Leider seien die notwendigen Voraussetzungen – Stichwort schnelles Internet – noch nicht überall gegeben.

Die AOK PLUS hatte im Rahmen des Testprojektes Telekonsil die Pflegeheime kostenfrei mit der ent­spre­chen­den Technik ausgestattet. Aktuell profitieren über 500 Patienten in den neun Test­hei­men in Sachsen und Thüringen von dieser modernen Versorgung. Insgesamt beteiligen sich bis­lang zehn Hausärzte.

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Endlich: Erste Apps gibt’s auf Rezept!

Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz wurde ein neuer Leistungsbereich in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung etabliert: Die digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

Viele Patienten nutzen schon jetzt sogenannte Gesundheits-Apps. Das können z. B. Apps gegen Rückenschmerzen, zum Umgang mit Tinnitus oder zur Hilfe bei Depressionen sein, Apps, die beim Einnehmen von Medikamenten helfen, digitale Tagebücher für Diabetiker oder un­ter­stüt­zen­de Apps bei Migräne und Schwangerschaften. Künftig können solche Apps vom Arzt ver­schrie­ben werden.

Welche DiGA dürfen nun verordnet werden? Der Anspruch der Versicherten erstreckt sich auf digitale Gesundheitsanwendungen, die im Verzeichnis nach § 139e Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet sind.

Dieses Verzeichnis hat das BfArM nun am 6.10.2020 erstmalig veröffentlicht. Derzeit befinden sich darin zwei digitale Gesundheitsanwendungen, welche die Versicherten bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen unterstützen.

Ab sofort nimmt auch die AOK PLUS Verordnungen an.

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Krankenversicherung für Studenten bei der AOK PLUS

Beste Leistungen

An den meisten Universitäten und Hochschulen startet das (meist hybride) Herbstsemester. Wer sich für das Wintersemester einschreibt, benötigt eine aktuelle Versicherungsbescheinigung. In der Online-Filiale und in der App „Meine AOK“ ist die AOK PLUS rund um die Uhr erreichbar. Nach der Anmeldung können Bescheinigungen direkt abgerufen werden. Digital lohnt sich auch beim Bonusprogramm. Studierende erhalten bis zu 220 Euro Bonus für sportliche Aktivitäten.

Neben vielen Online-Services bietet die Gesundheitskasse außerdem die Beratung in Campus-Nähe und beste Leistungen für Studenten. Dies bestätigt FOCUS MONEY mit dem Titel „Beste Kasse für Studenten“ in der Ausgabe 17/2020.

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AOK-Umfrage: auch positive Aspekte durch Corona-Krise

Neben vielen Herausforderungen bringt die Corona-Krise auch positive Aspekte ins Arbeitsleben, wie zwei aktuelle Umfragen der AOK unter 500 mittelständischen Arbeitgebern und 1.000 Ar­beit­neh­mern zeigen. Mit deutlichem Abstand heben Arbeitgeber dabei einen besseren Zu­sam­men­halt im und eine höhere Solidarität mit dem Unternehmen hervor. Außerdem sind sich rund 80 Prozent der befragten Arbeitgeber sicher, sich schnell und flexibel auf die Corona-Situation ein­ge­stellt zu haben, etwa durch Arbeiten im Homeoffice (45 Prozent), das Einführen neuer di­gi­ta­ler Lösungen (37 Prozent) oder das Umstellen des Angebotsportfolios (22 Prozent).

Auch bei den Arbeitnehmern weisen 77 Prozent auf positive Entwicklungen im Berufsleben hin. Das flexible Arbeiten im Homeoffice stellt dabei den häufigsten positiven Aspekt dar. Neben Vor­tei­len wie mehr Zeit für die Familie durch den Wegfall des Arbeitswegs bringt das Arbeiten von zu Hause aus aber auch Nachteile, zum Beispiel die Vermischung von Arbeits- und Privatleben. Die Umfrage zeigt auch, welche Lehren Arbeitgeber aus der Corona-Pandemie ziehen. Vor allem wolle man die Belange von Mitarbeitern stärker im Blick behalten.

So haben 45 Prozent der Arbeitgeber vor, Veränderungen im Unternehmen zukünftig schneller und offener zu kommunizieren. Knapp 40 Prozent geben an, die Belastung der Beschäftigten mehr berücksichtigen zu wollen. Ein Fünftel der Arbeitgeber, die Homeoffice in der Pandemie verstärkt eingesetzt haben, plant, das flexible Arbeiten von zu Hause aus auch in Zukunft ver­stärkt zu nutzen. Zudem gibt ein knappes Drittel der Unternehmen an, dass Betriebliche Ge­sund­heits­för­de­rung einen höheren Stellenwert erfahren wird.

Mehr Informationen zur AOK-Umfrage unter Arbeitgebern und Arbeitnehmern finden Sie hier. Wie Arbeitgeber auch in Corona-Zeiten für ein gesundes Betriebsklima sorgen – dazu gibt es viele Tipps und Informationen im Rahmen der AOK-Kampagne „ZusammenArbeiten – Mit Abstand am besten“.

Jetzt noch bequemer: Seminare zu relevanten Themen finden

In zahlreichen Seminaren bietet Ihnen die AOK aktuelles Fachwissen rund um Sozialversicherung und Betriebliche Gesundheitsförderung. Mit der neuen Seminar-Suchfunktion im Ar­beit­ge­ber­por­tal der AOK finden Sie dabei jetzt noch schneller zu den für Sie relevanten Themen. Über die Ein­ga­be eines Stichworts wie „Stundung“ oder „Entgeltfortzahlung“ gelangen Sie mit einem Klick zu passenden Seminar-Angeboten. Oder Sie stöbern auf der Übersichtsseite im kompletten Se­mi­nar­an­ge­bot zu verschiedenen Rubriken von „Gesund führen“ bis „Motiviert im Job“.

Zum Jahreswechsel finden zum Beispiel wieder die gefragten Seminare „Trends & Tipps 2021“ statt, diesmal wegen der Corona-Pandemie nicht als Vor-Ort-, sondern als Online-Seminare. Dort erhalten Sie die wichtigsten Informationen zum Jahreswechsel kompakt in rund 60 Minuten. An­mel­den können Sie sich dazu ab sofort. Hier können Sie sich außerdem nach weiteren Themen umschauen.

Neue AOK-Fachbroschüre: Krankenkassenwahlrecht

Aufgrund einer Gesetzesänderung wird die Wahl einer Krankenkasse ab dem 1. Januar 2021 verein­facht. Was das konkret für Unternehmen und die Personalabteilungen bedeutet, darüber in­for­miert eine neue AOK-Fachbroschüre zum Krankenkassenwahlrecht. Geändert wurde bei­spiels­wei­se, dass ein Arbeitnehmer innerhalb einer bestehenden Beschäftigung einen Wechsel nicht mehr selbst seiner bisherigen Krankenkasse mitteilen muss. Das übernimmt die neu ge­wählte Krankenkasse. Der Mitarbeiter muss nur seinen Arbeitgeber über den Wechsel in­for­mie­ren. Neue Mitarbeiter haben zudem nach einem Arbeitgeberwechsel ein sofortiges Kran­ken­kas­sen­wahl­recht. Dabei reicht zukünftig neben der Wahlerklärung an die neue Krankenkasse eine formlose Information des Arbeitnehmers aus, bei wel­cher Krankenkasse er versichert sein möch­te. Der Arbeitgeber meldet den Beschäftigten darauf­hin innerhalb von sechs Wochen bei der ge­wählten Krankenkasse an. Für den Fall, dass der Ar­beit­neh­mer keine Angaben zu einem Wechsel­wunsch macht, meldet der Arbeitgeber den Be­schäf­tig­ten bei dessen bisheriger Krankenkasse an.

Ausführliche Informationen zu den vereinfachten Bedingungen des Krankenkassenwechsels und zu dem neuen Verfahren in der Praxis finden Sie in der AOK-Fachbroschüre „Kran­ken­kas­sen­wahl­recht“.

Online-Training zur Beschäftigung von Studenten

Wie sie die Beschäftigung von Studenten sozialversicherungsrechtlich richtig beurteilen, erfahren Arbeitgeber in dem neuen interaktiven Online-Training der AOK. Wissenswert ist zum Beispiel, dass Studierende als Werkstudenten angestellt werden können und die Höhe des Entgelts dann grundsätzlich bei der Beurteilung der Sozialversicherungspflicht unerheblich ist. Es fallen keine Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung an – das gilt für den Studenten und auch für Sie als Arbeitgeber. Das kostenfreie Lernprogramm der AOK rund um die Beschäftigung von Studenten dauert etwa 30 Minuten. Es lässt sich perfekt in den Ar­beits­all­tag einbauen, denn Sie können das Online-Training starten oder beenden, wann und wo Sie wollen.

Dieses und weitere interessante Online-Trainings, mit denen Sie Ihr fachspezifisches Wissen ver­bes­sern können, finden Sie hier.

Stand

Erstellt am: 14.10.2020

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Diese Beiträge stammen aus dem Arbeitgeber-Newsletter der AOK. Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal im Monat kostenfrei Informationen aus den Themenbereichen Sozialversicherung und Gesundheit im Be­trieb sowie zu den Angeboten und Leistungen der Gesundheitskasse speziell für Arbeitgeber.

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