Aktionen und Angebote für Arbeitgeber: Mai

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Erste AOK PLUS-Filialen öffnen wieder * Krankenversicherung geht auch digital * Freie Fahrt für Telemedizin * Gehaltsrechner * Unbezahlte Auszeit * Online-Trainings * Sozialversicherung und Corona-Krise * Stundung Bei­träge * Mit dem Rad zur Arbeit

Erste AOK PLUS-Filialen öffnen wieder

Erste Filialen in Sachsen und Thüringen wieder geöffnet

Nach fünfwöchiger Schließzeit öffnet die AOK PLUS die ersten Filialen wieder für die persönliche Kundenberatung. In dieser und den kommenden Wochen öffnen schrittweise ausgewählte AOK PLUS-Filialen in Sachsen und Thüringen. Die Filialen der Gesundheitskasse waren Mitte März ge­schlossen worden, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen.

Wir freuen uns, nun wieder vor Ort für Sie da zu sein und eine persönliche Beratung anzubieten. Natürlich hat dabei der Schutz der Gesundheit weiterhin oberste Priorität. Um welche Filialen es sich handelt, finden Sie hier.

Krankenversicherung geht auch digital

Nutzerrekord bei Meine AOK-App und in der Online-Filiale

Die Online-Filiale hat natürlich besonders in den letzten Wochen enorm an Bedeutung ge­won­nen. Mit über 30.000 Neuzugängen allein im März und April betreut die Online-Filiale nun mehr als 350.000 registrierte Kunden.

Die Online-Filiale wird laufend weiterentwickelt, so wird seit April der Chatservice von AOK.de nun auch in der Online-Filiale angeboten, der Pflegeantrag ist ab sofort digital verfügbar und die einfache Beantragung von Krankengeld direkt durch den Versicherten möglich. Daneben wurde ein zusätzlicher Hinweis auf das neue Nachbarschaftshilfeportal plushelden.de in­te­griert.

Auch die Meine AOK-App erfreut sich über einen neuen Nutzerrekord. Knapp 7.000 Versicherte haben den Mehrwert der smarten Anwendung für sich erkannt und sich die App im April neu installiert. Alleine im letzten Monat wurden über 62.000 Besuche in der App verzeichnet und über diesen Kanal mehr als 13.500 Dokumente an die AOK gesendet.

Seit Anfang April steht eine aktualisierte App-Version in den Stores zur Verfügung. Die Nutzer kön­nen ab sofort eigenständig ein Bild für Ihre eGK hochladen oder einfach eine neue Karte an­for­dern. Die App überzeugt durch die einfache Handhabung sowie den umfangreichen Inhalt – was auch die durchweg positiven Rezensionen in den App-Stores belegen.

Meine AOK – Die Online-Filiale der AOK PLUS »

Freie Fahrt für Telemedizin

Jetzt auch Fachärzte an AOK-Projekt beteiligt

Niedergelassene Ärzte dürfen Erkrankte vorerst unbegrenzt per Videosprechstunde behandeln. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband beschlossen, um persönliche Arzt-Patienten-Kontakte während der Coronazeit möglichst auf Notfälle zu be­schrän­ken. Bisher wurde die Anzahl der Behandlungsfälle und der Umfang der Leistungen auf jeweils 20 Prozent beschränkt. Diese Limitierung ist zunächst bis zum 30. Juni 2020 aufgehoben.

Versicherte nehmen die Videosprechstunden verstärkt in Anspruch. Im 1. Quartal 2020 stieg die Zahl der Vertragsärzte in Thüringen, die eine Behandlung per Videosprechstunde abgerechnet haben, auf rund 250, die der behandelten Patienten auf fast 3.000.

„Durch die Coronakrise werden diese Zahlen weiter wachsen“, ist Rainer Striebel, Vor­stands­vor­sit­zen­der der AOK PLUS, überzeugt. „Eine solche Ausnahmesituation bietet auch die Chance, darüber nachzudenken, ob Videosprechstunden künftig unbegrenzt angeboten werden können. Das wäre ein unerwartet schneller Schub für ein modernes Behandlungsangebot.“

Die AOK PLUS setzt schon seit Jahren auf Videosprechstunden. So initiierte sie in Thüringen als erste Krankenkasse gemeinsam mit der KV Thüringen 2018 das Projekt TeleDoc PLUS. Ins­be­son­de­re nicht mobile oder chronisch kranke Patienten werden zu Hause von einer Nicht-ärztlichen Praxisassistentin (NäPa) aufgesucht. Diese sind speziell geschult und mit Tablet und weiteren di­gi­ta­len Medizinprodukten für die Videosprechstunde ausgerüstet. Sie helfen damit, die Ver­sor­gung von chronischen Patienten, gerade im ländlichen Raum, zu verbessern. Ein persönlicher Arzt-Pa­ti­en­ten-Kontakt ist dadurch unnötig. Der Arzt wird entlastet und der Patient kann sich den mit­un­ter mühsamen Weg in die Praxis sparen.

Weitere Informationen »

AOK-Gehaltsrechner mit neuen Features

Was bleibt netto vom Brutto? Welche weiteren Ausgaben hat der Arbeitgeber? Mit dem AOK-Gehaltsrechner lassen sich diese Fragen schnell und einfach beantworten. Mit nur wenigen An­gaben werden das Nettogehalt, die Sozialversicherungsbeiträge, Abzüge und Arbeitgeberanteile und Umlagen berechnet. Wir haben die Benutzerfreundlichkeit des Rechners optimiert. Nutzer haben nun zum Beispiel auch Eingabemöglichkeiten bei Geringverdienern oder Auszubildenden. Arbeitgeber können nun auch für deren niedrige Gehälter weitere Angaben wie ver­mö­gens­wirk­sa­me Leistungen oder geldwerte Vorteile in der Berechnung berücksichtigen. Neben dem Ge­halts­rech­ner 2020 auf aktuellem Rechtsstand sind auch die Versionen der beiden Vorjahre ver­fügbar.

Hier geht es zum AOK-Gehaltsrechner.

Unbezahlter Urlaub und Meldungen

Eine unbezahlte Auszeit war während der bundesweiten Schul- und Kitaschließungen zur Ein­däm­mung der Corona-Pandemie für einige berufstätige Eltern die einzige Möglichkeit, um ihre Kinder zu betreuen. Aber auch, um zu reisen oder sich weiterzubilden, wird bei vielen Ar­beit­nehmern eine solche unbezahlte Auszeit immer beliebter.

Aus welchem Grund Arbeitnehmer auch vom Job pausieren, sozialversicherungsrechtlich gilt folgende Regelung: Dauert die Auszeit unter Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses ohne Zahlung von Entgelt bis zu einem Zeitmonat, bleibt der Arbeitnehmer weiterhin sozialversichert. Wird diese Grenze überschritten, ruht das Beschäftigungsverhältnis und der Arbeitnehmer muss sich selbst um seine Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung kümmern. Der Arbeitgeber zahlt in dieser Zeit keine Sozialversicherungsbeiträge, ihm obliegen aber Aufgaben im Meldewesen.

Welche das sind, erfahren Sie in der AOK-Fachbroschüre „Meldungen“, die kostenfrei digital zum Download oder als Print-Version zur Verfügung steht.

Neue Online-Trainings „Basiswissen Sozialversicherung“

Aufgrund der Corona-Pandemie fallen vorerst alle Vor-Ort-Seminare der AOK aus. Dennoch gibt es einen Informationsbedarf zu grundlegenden sozialversicherungsrechtlichen Regelungen. Die AOK bietet deshalb das Seminar „Basiswissen Sozialversicherung“ jetzt auch in Form von fünf On­line-Trainings an. Mit diesem kostenfreien, digitalen Lernprogramm ist auch in Corona-Zeiten – am Arbeitsplatz oder im Homeoffice – eine fundierte Weiterbildung möglich. In den Online-Trai­nings erfahren Sie alles Wichtige über:

  • Versicherungspflicht und -freiheit
  • Beiträge
  • Meldungen
  • Entgeltfortzahlung und Ausgleichsverfahren
  • Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit

Bilden Sie sich hier digital weiter.

Neue Sonderbroschüre: Sozialversicherung in der Corona-Krise

Die AOK hat eine neue Fachbroschüre rund um das Thema „Sozialversicherung in der Corona-Krise“ für Arbeitgeber und Mitarbeiter im Personal- und Lohnbüro. Weil die Gesetzgebung zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sich auch auf die So­zi­al­ver­si­che­rung auswirkt, ist es für Betriebe besonders wichtig, alle relevanten Sonderregelungen zu kennen und anzuwenden.

In der Fachbroschüre erhalten Sie unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

  • Was ist bei Arbeitsunfähigkeit und bei Quarantäne der Beschäftigten zu beachten?
  • Wann muss der Betrieb nach welcher Regelung Entgeltfortzahlung leisten, wann gibt es Entschädigungszahlungen, wie und aus welchem Topf erfolgt die Erstattung?
  • Was müssen Betriebe bei Kurzarbeit beachten?
  • Welche Übergangsregelungen gelten für Minijobs und Saisonkräfte?
  • Wie werden Zuschüsse des Arbeitgebers an seine Beschäftigten bewertet?

Laden Sie sich die Fachbroschüre „Sozialversicherung in der Corona-Krise“ hier kostenfrei herunter.

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen: jetzt AOK-Podcast anhören

Um Arbeitgeber in der aktuellen Situation stets auf dem Laufenden zu halten, informiert die AOK nun auch mit Podcasts. Im ersten AOK-Podcast steht das Thema Stundung von So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen im Fokus. Ein AOK-Experte schildert anschaulich, wie Arbeitgeber, die aufgrund der aktuellen Situation ihre Beiträge nicht zahlen können, eine Stundung der Beiträge oder eine Ratenzahlung vereinbaren können. Podcasts sind kurze Audiobeiträge zu verschiedenen Themen, die von überall bequem online angehört oder als MP3-Datei heruntergeladen werden können.

Hier finden Sie den ersten Podcast und weitere Informationen.

„Mit dem Rad zur Arbeit“ oder rund ums Homeoffice

Am 1. Juni geht es offiziell wieder los: Mit dem Rad zur Arbeit startet in eine besondere Saison. Denn die Mitmachaktion der Gesundheitskasse und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hat auf die COVID-19-Situation mit einigen praktischen Vereinfachungen der Ak­ti­ons­re­geln reagiert:

  • Geänderter Aktionszeitraum vom 1. Juni bis zum 30. September.
  • Der Aktionskalender steht bereits seit dem 1. Mai online zur Verfügung und auch die Mai-Fahrten zählen, wenn es darum geht, das Aktionsziel von 20 Fahrten mit dem Rad zu er­rei­chen.
  • Auch Fahrten rund ums Homeoffice zählen.

Warum das Radfahren gerade in der Corona-Pandemie sinnvoll ist, welche Vorteile radelnde Beschäftigte haben und alle wichtigen Informationen zur AOK-Aktion finden Sie online.

Stand

Erstellt am: 13.05.2020

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