Sozialversicherung: kurz notiert im Mai

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Hochwasserfolgen: Stundungsmöglichkeit verlängert * Insolvenzgeldumlage auch von Arbeitgebern mit Sitz im Ausland zu entrichten

Hochwasserkatastrophe: Stundungsmöglichkeit verlängert

Die vom Hochwasser im Juli 2021 entstandenen Schäden sind noch immer nicht vollständig behoben und führen bei den betroffenen Betrieben weiterhin zu finanziellen Belastungen. Die Hilfeleistungen des Bundes und der Länder sind noch nicht vollständig bei den Geschädigten angekommen, weshalb die Sozialversicherungsträger die bisher ermöglichten Stundungen der Beitragszahlungen auch auf die Monate April und Mai 2022 ausweiten. Das gilt auch für freiwillig Versicherte, die ihre Beiträge selbst zu zahlen haben. Die Beitragsstundung erfordert weiterhin einen Antrag des Betroffenen.

Insolvenzgeldumlage: Auch ausländische Arbeitgeber müssen zahlen

In der Besprechung zu Fragen des gemeinsamen Beitragseinzugs am 5. Mai 2022 haben sich die Trä­ger der Sozialversicherung auch mit der Insolvenzgeldumlage befasst. Es wurde klargestellt, dass auch Arbeitgeber mit Sitz im Ausland die Insolvenzgeldumlage für ihre in Deutschland tätigen Mit­ar­bei­ter entrichten müssen.

Arbeitnehmer erhalten Insolvenzgeld, wenn sie bei Insolvenz ihres Arbeitgebers noch Arbeitslohn er­hal­ten müssten. Es wird für maximal drei Monate rückwirkend gezahlt.

Stand

Erstellt am: 12.05.2022

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