Prävention der AOK wirkt in vielen Bereichen
24.01.2020 | Qualitätsbericht Prävention

Prävention der AOK wirkt in vielen Bereichen

„Für ein gesünderes Deutschland – AOK-Qualitätsbericht Prävention 2019“ ist eine Studie, die das Institut für Gesundheit und Sozialforschung (IGES) im Auftrag des AOK-Bundesverbands erstellt hat. Darin wird das Präventionsengagement der Gesundheitskasse im Jahr 2017 mit dem der übrigen gesetzlichen Krankenkassen verglichen.

AOK ist bei Präventionsangeboten vorn

Jedes zweite Unternehmen, das im Jahr 2017 durch gesetzliche Krankenkassen bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt wurde, hat diese Leistung von der AOK in Anspruch genommen. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Qualitätsberichts: In den Unternehmen erreichte die AOK mit den Präventionsmaßnahmen mehr als 600.000 Menschen direkt.

Besondere Arbeitsbelastungen im Fokus

Eine Vielzahl von betrieblichen Gesundheitsangeboten der AOK richtete sich an Arbeitnehmer mit besonderen Belastungen: So profitierten Beschäftigte im Schichtdienst, Mitarbeiter mit bewegungsarmen Tätigkeiten und solche, die bereits gesundheitlich eingeschränkt sind, im Jahr 2017 von insgesamt 484 Präventionsangeboten der AOK. Das waren dreimal so viele Maßnahmen, wie alle anderen Kassen zusammen für diese Zielgruppe initiiert haben.

Qualität nach festen Kriterien

Die AOK engagiert sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen mit ihren Initiativen zur Prävention und Gesundheitsförderung: in Betrieben, Kitas, Schulen, Stadtteilen und bei jedem Einzelnen.

Um das Präventionsengagement nach Qualitätsaspekten zu bewerten, zog das IGES Institut insgesamt fünf Kriterien heran. Neben Partizipation, Reichweite und Ganzheitlichkeit flossen Qualitätsmanagement und nicht zuletzt die Qualifikation des Personals in die Analyse mit ein. Gerade in der Qualifikation der Präventionsmitarbeiter sieht IGES einen wesentlichen Erfolgsfaktor des AOK-Systems. Bundesweit setzt die AOK auf die Expertise von über 1.500 ausgebildeten AOK-Präventionsfachkräften.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der ganzheitliche Ansatz. Von den Präventionsmaßnahmen der AOK erfüllen mehr als die Hälfte (53 Prozent) dieses Qualitätsmerkmal. Das sind deutlich mehr als bei den übrigen Krankenkassen (38 Prozent).

Prävention in Zahlen

Im Jahr 2017 erreichte die Gesundheitskasse mit ihren gesundheitsfördernden Angeboten rund 3,7 Millionen Menschen und damit nahezu die Hälfte aller Personen, die von der gesamten Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreicht wurden.

Diese Vorreiterrolle zeigte sich auch auf der Ausgabenseite. Mit rund 200 von insgesamt 500 Millionen Euro investierte die AOK von den gesetzlichen Krankenkassen am meisten in den Bereich Prävention. Dabei überschritt sie den neuen Orientierungswert von 7,17 Euro pro Versicherten deutlich.

Während die AOK durchschnittlich pro Kopf ihrer mehr als 26 Millionen Versicherten 7,73 Euro in Präventionsmaßnahmen ausgab, erreichte die gesamte GKV hier einen Wert von 7,18 Euro.

IGES-Studie
Qualitätsbericht Prävention

Der AOK-Qualitätsbericht Prävention liefert Kennzahlen zur Qualität der Prävention in Deutschland.

Stand

Erstellt am: 22.01.2020

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