AOK-Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit
28.05.2020 | Mit dem Rad zur Arbeit

AOK-Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ein voller Erfolg und ein guter Weg, mehr Bewegung im Alltag zu fördern und die Umwelt zu entlasten. Das gilt auch in der aktuellen Corona-Krise. Trotz der Pandemie wird die Aktion in diesem Jahr stattfinden – mit einer Reihe pragmatischer und praktischer Vereinfachungen der Regeln.

Start erst im Juni

Bisher startete die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) jedes Jahr am 1. Mai mit einem bundesweiten Auftakt. Diese Veranstaltung entfällt wegen der Corona-Krise. Der Start wird auf den 1. Juni verschoben. Dafür wird die Aktion bis mindestens Ende September verlängert (sonst Ende August). Alle Berufstätigen deutschlandweit können sich beteiligen. Die Teilnahme ist wie immer komplett kostenfrei.

Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad, E-Bike oder Pedelec zur Arbeit fährt, kann neben mehr Fitness auch tolle Sachpreise gewinnen. Knapp zwei Millionen Radfahrende haben inzwischen mitgemacht. Denn die Aktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gibt es bereits seit 2001. Die Hauptziele der Aktion waren und sind: die Gesundheit zu fördern, Sprit und Abgase zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Übrigens: Der Aktionskalender steht trotz verspätetem Start schon ab 1. Mai bereit,

Fahrten im Mai werden entsprechend angerechnet, wenn es darum geht, das 20-Tage-Ziel zu erreichen.

Strecken rund ums Homeoffice und mit E-Bikes zählen auch

Wer gerade im Homeoffice arbeitet und das Fahrrad zum Beispiel für Besorgungen einsetzt, kann auch diese Fahrten im Aktionskalender eintragen. Das gleiche gilt für Teilstrecken, zum Beispiel für den Weg zum Bahnhof und zurück. So können auch Fernpendler mitmachen und den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren. Die Nutzung von E-Bikes und Pedelecs zählt ebenso bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

Mitmachen und vielleicht gewinnen

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht und seine Leistungen vor dem Teilnahmeschluss im Aktionskalender festhält, nimmt automatischan der Verlosung der Sachpreise teil.

Mit dem Rad zur Arbeit
Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“
Eine Frau auf einem Fahrrad.

Melden Sie sich kostenfrei an. Sie finden dann Ihren „Aktionskalender“ auf der Teilnehmerseite im Loginbereich. Hier tragen Sie Ihre Aktivtage ab Mai ein und behalten Ihre Leistungen im Blick. Auch über aktuelle Entwicklungen und Termine halten wir Sie immer auf dem Laufenden.

CO2-Ersparnis ist gut fürs Klima

Kohlendioxid (CO2) einzusparen ist ein globales Thema, zu dem jeder auf dem Weg zur Arbeit einen großen Beitrag leisten kann: Wer täglich zwölf Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, produziert rund ein Kilogramm CO2 weniger. In einem Jahr mit 254 Arbeitstagen kann ein Radfahrer also mehr als 200 Kilogramm CO2 einsparen. Im Jahr 2019 legten die Radler bei der AOK-Aktion 54.419.619,92 Kilometer zurück und sparten damit über 10,71 Tonnen CO2 ein.

Gute Gründe, mit dem Rad zu fahren

Fahrradfahrer sein statt aufs Gaspedal treten – mitmachen lohnt sich nicht nur wegen der Preise, es ist auch umweltfreundlich. Und es gibt viele weitere gute Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, und für Betriebe, ihre Beschäftigten dafür zu begeistern.

Wer in die Pedale tritt, tut seinem Körper etwas Gutes. Denn körperlich aktiv zu sein, beugt Krankheiten vor und kann sogar das Leben verlängern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reichen dazu 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag, auch aufteilbar in Blöcke von je zehn Minuten.

Radfahren schont Knie und Rücken, weil Radfahrer ihr Körpergewicht auf Sattel und Lenker verteilen. Wichtig dabei: Sattel und Lenker müssen je nach Körpergröße im richtigen Verhältnis eingestellt werden, am besten gleich beim Kauf. Mit regelmäßigem „in die Pedale treten“ kräftigt man die Muskulatur und produziert vermehrt Gelenkschmiere.

Radeln tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Wie bei anderen Sportarten schüttet das Gehirn beim Strampeln Endorphine und Serotonin aus. Diese Glückshormone heben die Stimmung und helfen gegen Depressionen, besonders in Kombination mit Sonne und frischer Luft. Dazu gibt es noch eine Portion Vitamin D: Das stärkt die Knochen und die Muskeln.

Kohlenstoffdioxid, kurz CO2, wird als „Klimagift“ bezeichnet, weil es die Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert und so die Atmosphäre aufheizt. Wer auf das Auto verzichtet, schont die Umwelt vor diesen Abgasen. Der AOK-CO2-Rechner zeigt: Wer zum Beispiel täglich zwölf Kilometer radelt, statt mit dem Auto zu fahren, produziert täglich rund ein Kilogramm CO2 weniger.

Radler können viel Geld sparen, schließlich fallen keine Kosten für Benzin oder Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel an. Ein weiteres Argument: Fahrradfahren lässt sich steuerlich absetzen. Auch Radler können die Entfernungspauschale nutzen: Zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte gibt es pro Kilometer 30 Cent, die Art des Verkehrsmittels spielt keine Rolle.

Die deutschen Straßen sind voll. Im Berufsverkehr stecken viele Autofahrer oft lange fest, Tendenz steigend. Radfahrer hingegen stehen nicht im Stau. Zudem suchen Radler nie lange nach einem Parkplatz: Mit dem Rad parkt man fast immer direkt vor der Tür.

Stand

Erstellt am: 28.05.2020

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