Gut für die Seele: Sport in Corona-Zeiten
19.05.2020 | Corona-Krise

Gut für die Seele: Sport in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise hat auch das Sportverhalten der Menschen verändert, wie erste Ergebnisse einer internationalen Studie zeigen. Wer sich bisher nur unregelmäßig bewegte, treibt jetzt noch weniger Sport. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern wieder auf die Sprünge helfen – und damit für mehr Wohlbefinden sorgen.

Erste Ergebnisse der weltweiten Studie

6.300 Probanden in 52 Ländern wurden im Rahmen einer internationalen Studie befragt, die Forscher der Universität Potsdam angestoßen haben. Sie wollen herausfinden, wie sich die politisch verordneten Veränderungen in der Krise auf das Sportverhalten der Menschen weltweit auswirken und ob Bewegung das Wohlbefinden beeinflusst. Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor:

  • Wer schon vor Corona selten sportlich aktiv war, bewegt sich seit Beginn der Pandemie noch weniger.
  • Dagegen trainieren Menschen, die sich schon zuvor zwei bis dreimal pro Woche bewegt und Sport getrieben haben, derzeit eher mehr.
  • Bei den körperlich aktiven Menschen konnten die Forscher aktuell ein positiveres Wohlbefinden messen als bei denen, die nicht oder unregelmäßig Sport treiben.

Gut fürs Wohlbefinden: Spazieren gehen und Hanteltraining

Mehr Sport zu treiben lohnt sich also, weil das auch in Krisenzeiten für gute Stimmung und eine stabile Psyche sorgt. Dabei muss es laut den Forschern der Uni Potsdam keineswegs Hochleistungssport sein. Sie betrachten Sport und Bewegung im weiteren Sinne, zum Beispiel den Spaziergang, den Lauf im Freien oder das Hanteltraining zu Hause – Aktivitäten, die Menschen jetzt bewusst einplanen, um sich zumindest ein klein wenig zu bewegen oder eben Sport zu treiben.

Die Forscher planen außerdem eine zweite Befragungswelle, in der dieselben Personen noch einmal befragt werden, sobald sich die Corona-Krise etwas abgeschwächt hat.

Arbeitgeber als Impulsgeber für mehr Bewegung

Um Mitarbeitern einen Impuls für mehr Bewegung im Alltag zu geben, können auch Arbeitgeber einen Beitrag leisten. Mit gemeinsamen Aktionen wie “Mit dem Rad zur Arbeit” oder dem Online-Programm der AOK “Rückenaktiv im Job”  werden Mitarbeiter zu mehr gesunder Aktivität motiviert – auch in Zeiten von Homeoffice und Coronavirus.

Digitale Angebote für zuhause

Die AOK Nordost unterstützt Sie mit digitalen Angeboten dabei, sich auch zu Hause fit zu halten. Zum Beispiel mit Bewegungs- und Sportkursen. Diese funktionieren nicht nur im direkten, persönlichen Kontakt. Denn bei virtuellen Kursen können die Teilnehmer selbst bestimmen, wo und wann sie trainieren wollen. Die Cyberfitness-Kurse stehen Versicherten bis zum Ende des Jahres kostenfrei zur Verfügung.

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Erstellt am: 19.05.2020

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