Regeln für Minijobs und geringfügige Beschäftigungen aktualisiert
02.08.2021 | Neue Richtlinien

Regeln für Minijobs und geringfügige Beschäftigungen aktualisiert

Der GKV-Spitzenverband hat die Geringfügigkeits-Richtlinien aktualisiert. Die neuen Regeln für Minijobber und kurzfristig Beschäftigte gelten seit 1. August 2021.

Die wichtigsten Änderungen der neuen Geringfügigkeits-Richtlinien

Verschiedene Gesetzesänderungen und Gerichtsurteile haben eine Überarbeitung der Geringfügigkeits-Richtlinien notwendig gemacht. Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Die Erhöhung der Übungsleiterpauschale von 2.400 Euro auf 3.000 Euro und der Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 840 Euro rückwirkend ab 1. Januar 2021.
  • Klarstellung beim Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit: Eine Beschäftigung wird nicht deshalb beendet, weil sie wegen des Bezugs einer Entgeltersatzleistung wie etwa Verletztengeld oder Übergangsgeld oder wegen Elternzeit unterbrochen wird.
  • Berücksichtigung eines Urteils des Bundessozialgerichts (BSG) vom 24. November 2020 zu den Zeitgrenzen bei einer kurzfristigen Beschäftigung von drei Monaten oder 70 Arbeitstagen: Die Anwendung der jeweiligen Zeitgrenze hängt nicht vom wöchentlichen Beschäftigungsumfang ab. Dazu gibt es auch überarbeitete Beispiele in den Richtlinien.
  • Klarstellung bei kurzfristigen Beschäftigungen: Wie die Anzahl der Kalendertage ermittelt wird, wenn die kurzfristige Beschäftigung Teilmonate umfasst. 

Geringfügigkeits-Richtlinien angepasst

Die Geringfügigkeits-Richtlinien erläutern detailliert und mit vielen Beispielen, wie Minijobs und kurzfristige Beschäftigungen beitrags- und melderechtlich behandelt werden. Die neuen Richtlinien hat der GKV- Spitzenverband am 26. Juli 2021 veröffentlicht. Die bislang gültigen Richtlinien aus dem Jahr 2018 werden mit der Neufassung abgelöst.

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Geringfügigkeits-Richtlinien

Die neuen Richtlinien wurden mit dem Rundschreiben des GKV-Spitzenverbands von 26. Juli 2021 veröffentlicht.

Stand

Erstellt am: 02.08.2021

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