Betriebliche Gesundheit im Januar

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: BGF mit der AOK * Entspannt ohne Smartphone * Azubis und Gesundheitsangebote * Händewaschen hilft

Betriebliche Gesundheitsförderung: Wirksamkeit des AOK-Engagements bestätigt

Die AOK hat im Vergleich mit den anderen gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2017 jedes zwei­te Unternehmen bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt. Das ist ein Ergebnis des neuen „Qualitätsbericht Prävention“. Für die Studie hat das Institut für Gesundheits- und So­zi­al­for­schung (IGES) im Auftrag des AOK-Bundesverbands das Präventionsengagement der Ge­sund­heits­kas­se im Jahr 2017 mit dem der übrigen gesetzlichen Krankenkassen verglichen. In den Unternehmen erreichte die AOK mit den Präventionsmaßnahmen mehr als 600.000 Menschen direkt. Auch für „Arbeitnehmer mit besonderen Belastungen“ gab es eine im Vergleich große Anzahl an Gesundheitsangeboten.

Im Jahr 2017 profitierten Beschäftigte im Schichtdienst, mit bewegungsarmen Tätigkeiten und solche, die bereits gesundheitlich eingeschränkt sind, von insgesamt 484 Präventionsangeboten der AOK. Das waren dreimal so viele Maßnahmen, wie alle anderen Kassen zusammen für diese Zielgruppe initiiert haben.

Das IGES Institut untersuchte allerdings nicht nur die Anzahl der Angebote, sondern auch deren Qualität. Ein Qualitätsmerkmal ist der sogenannte ganzheitliche Ansatz. Von den Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men der AOK erfüllen mehr als die Hälfte (53 Prozent) dieses Qualitätsmerkmal. Das sind deutlich mehr als bei den übrigen Krankenkassen (38 Prozent).

Zum Qualitätsbericht Prävention

Smartphone-Verzicht: Beschäftigte schalten besser von der Arbeit ab

Bewusste Auszeiten vom Smartphone bewirken, dass Arbeitnehmer besser vom Joballtag ab­schal­ten können. Das zeigt eine aktuelle Studie der International School of Management. Dabei verzichteten die Studienteilnehmer für zehn Tage auf ihr Smartphone und beantworteten täglich Fragen zu ihrem psychischen Wohlbefinden. Das Verlangen nach dem Handy nahm ab, je länger die Teilnehmer darauf verzichteten. Dadurch fühlten sie sich weniger abhängig von dem Gerät und konnten sich besser entspannen. „Je schwächer der Wunsch nach dem Smartphone war, desto besser erholten sich unsere Studienteilnehmenden“, sagt Studienautorin Cassandra Zinn. Die Studie legt nahe, dass smartphonefreie Zonen in Unternehmen erholsam auf Arbeitnehmer wirken könnten.

Erfahren Sie hier, wie Sie sich und Ihren Mitarbeitern zu mehr Entspannung verhelfen können.

Betriebliche Gesundheit: Azubis schätzen Angebote ihrer Arbeitgeber

Der Großteil der Auszubildenden in Deutschland findet die Gesundheitsangebote in ihren Aus­bil­dungs­be­trie­ben gut. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Wissenschaftlichen Ins­ti­tuts der AOK (WIdO) hervor, an der 1.420 Nachwuchskräfte teilgenommen haben. Vier von fünf der Befragten sind mit den gesundheitsbezogenen Angeboten ihres Arbeitgebers zufrieden. Frau­en zeigen mit 86,6 Prozent größere Zustimmung als Männer (73,8 Prozent). Besonders schätzen die Auszubildenden ein gesundes Kantinenessen, aber auch Pausen mit Be­we­gungs­mög­lich­kei­ten, Entspannungskurse und Rückenschulungen sind vielen wichtig.

Von betrieblichen Gesundheitsangeboten profitieren die Auszubildenden und das Unternehmen selbst. Lesen Sie hier, wie Arbeitgeber etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun und gleich­zei­tig steuerliche Freibeträge geltend machen können.

Händewaschen: Handhygiene gegen Keime

Bis zu 20 Prozent der Erkältungskrankheiten können durch regelmäßiges Händewaschen ver­mie­den werden. Darauf weist die Kampagne #waschenwiewalter des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums hin. Eine richtige Handhygiene kann demnach das Risiko einer Infektion deutlich verringern. Um sich unterwegs auf dem Arbeitsweg und bei der Arbeit nicht anzustecken, empfiehlt die Bun­des­zen­tra­le für gesundheitliche Aufklärung unter anderem, die Hände vor dem Essen, nach dem Naseputzen und nach dem Kontakt mit Kranken zu waschen. Auch sei es wichtig, die Hände zu waschen, nachdem man von draußen nach Hause – oder zur Arbeit – kommt.

Gerade in der kalten Jahreszeit verbreiten sich Keime am Arbeitsplatz besonders schnell – und führen schnell zu krankheitsbedingten Fehlzeiten. Lesen Sie hier, wie Sie und Ihre Mit­ar­bei­ter vorbeugen können.

Stand

Erstellt am: 14.01.2020

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