Betriebliche Gesundheit: kurz notiert im November

Was Führungskräfte zufrieden macht und warum Büros wie Wohnzimmer aussehen sollten, erfahren Sie in der Novemberausgabe des AOK-Arbeitgeber-Newsletters.

Studie: Jede vierte Firma ermöglicht mobile Arbeit

Homeoffice oder Arbeit im Zug: In vielen deutschen Unternehmen gehört das bereits zum Ar­beits­alltag. 26 Prozent der Unternehmen bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit zum mo­bi­len Arbeiten – eine Arbeitsform also, die nicht an einen festen Ort gebunden ist. Das zeigt der ak­tu­el­le Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Je größer das Un­ter­neh­men, desto häufiger ist die Möglichkeit des mobilen Arbeitens: 57 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten bietet diese Arbeitsform an, bei Firmen mit mindestens 50 Be­schäf­tig­ten sind es 37 Prozent. Knapp die Hälfte der mobil Arbeitenden ist dabei häufig von zu Hause aus tätig.

Die Arbeit im Homeoffice bringt für Beschäftigte viele Vorteile mit sich, etwa sorgt sie für eine höhere Arbeitszufriedenheit. Andererseits kann sie aber auch zu Belastungen führen, wenn Arbeit und Freizeit sich zu sehr vermischen. Das zeigt auch der Fehlzeiten-Report des Wis­sen­schaft­li­chen Instituts der AOK. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie sich die Arbeit von zu Hause auf Be­schäf­tig­te auswirkt.

Beschäftigte wünschen sich gemütliche Büros

Für viele Beschäftigte würde ein wohnliches Ambiente des Büros ihr Wohlbefinden am Ar­beits­platz steigern. 22 Prozent legen Wert auf Farbe, Möblierung und Dekoration der Arbeitsräume. 12 Prozent wünschen sich eine individuelle Klimatisierung, jeweils 11 Prozent eine gute Ver­pfle­gung und Ruheräume. Das zeigt die Studie „Office User Monitor 2025“ unter 230 Bü­ro­an­ge­stellten und HR-Mitarbeitern aller Altersklassen und Geschlechter aus verschiedenen Branchen, die von der Unternehmensberatung Bell Management Consultants durchgeführt wurde. Knapp 60 Prozent der Befragten sieht zudem einen steigenden Bedarf an Projektarbeitsflächen im Büro.

Doch neben Wohnlichkeit ist bei Büroarbeitsplätzen die Ergonomie von entscheidender Be­deu­tung – damit stundenlanges Sitzen und Bildschirmarbeit die Gesundheit nicht beeinträchtigen. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Karrierechancen: Führungsstatus macht zufriedener

Führungskräfte sind mit ihrer Arbeit in vielen Bereichen zufriedener als Beschäftigte ohne Lei­tungs­funk­ti­on. Während Letztere bemängeln, dass sie zu geringe Karriereperspektiven haben, trifft das auf Führungskräfte kaum zu: Sie geben an, fehlende Karrieremöglichkeiten nur „selten“ zu vermissen. Das geht aus der Studie „Arbeitsfrust vs. Arbeitslust: Was den Deutschen die Ar­beits­freude vermiest“ der ISM International School of Management hervor, bei der 903 Personen aus verschiedenen Branchen befragt wurden. Demnach haben Führungskräfte das Gefühl, mehr Kontrolle über ihre Aufgaben und Ziele zu haben als Beschäftigte ohne Führungsaufgabe. Auch fühlen sie sich besser gefördert, etwa durch Trainings.

Führungskräfte haben ihrerseits eine große Verantwortung für die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter. Worauf es bei einem gesunden und motivierenden Führungsstil ankommt, lesen Sie hier.

Stand

Erstellt am: 13.11.2019

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