Aktionen und Angebote für Arbeitgeber: März

Lesen Sie im AOK-Arbeitgeber-Newsletter: Barcamp Pandemie * Online-Seminar als Video zu Resilienz * Umfrage zu Um­welt­ein­flüs­sen * Künst­ler­so­zi­al­abgabe

Barcamp zum Umgang mit der Pandemie

Auf Initiative der Diakonie Baden-Württemberg lädt pulsnetz.de – gesund arbeiten zu einem Barcamp mit dem Titel „Gesundheitskunst“ ein: Am 22. April 2021 tauschen sich die Teilnehmer zu Fragen rund um Betriebliche Gesundheit aus, zum Beispiel:

  • Achtsamkeit – wie gehe ich mit unsicheren Zeiten um?
  • Wie bringe ich Berufliches und Privates noch unter einen Hut?
  • Wie bleiben wir noch in Kontakt? Sind digitale Formate die Lösung?!

Ein Barcamp ist keine Konferenz und kein Seminar. Es gibt keinen Unterschied zwischen Podium und Publikum. Die Teilnehmer setzen die Themen selbst und bringen ihre eigenen Ideen und Interes­sen ein. Im Barcamp „Gesundheitskunst“ geht es darum, Impulse weiterzugeben, über den Tellerrand zu blicken, Lösungswege zu diskutieren und sich zu vernetzen. Das alles steht unter dem Motto „Gesundes Arbeiten gestalten“. Der Teilnehmerkreis soll sich aus möglichst unter­schied­li­chen Professionen und Sichtweisen zusammensetzen, damit Themen aus ganz unterschied­li­chen Blickwinkeln betrachtet werden können.

Wer sich für das Barcamp Gesundheitskunst interessiert, kann unter pulsnetz.de/barcamp-2021 mehr erfahren und sich gleich online anmelden (bis zum 15. April). Ansprechpartner bei der AOK Ba­den-Württemberg ist Christian Konrad, Telefon 0711 2593-7714, E-Mail: christian.konrad@bw.aok.de.

Online-Seminar als Video: Resilienz stärken

Kurzarbeit, Homeoffice, Zukunftsängste, Planungsunsicherheit – Führungskräfte stehen derzeit vor der Aufgabe, die Veränderungen durch die Coronapandemie gemeinsam mit ihrem Team umzusetzen und Belastungen rechtzeitig zu erkennen. Das Video zum Online-Seminar „Mental stark (nicht nur) in Krisenzeiten – Resilienztraining für Stehaufmännchen“ hilft dabei, die eigene Widerstandskraft und die der Mitarbeiter zu stärken. In dem etwa 60-minütigen Video zum On­line-Seminar erfahren Führungskräfte, was Resilienz ist, wie sich die „Resilienzmuskeln“ trai­nie­ren lassen und wie sie auf Unternehmensebene gesundheitsgerechte Bedingungen schaffen, um die Resilienz der Mitarbeiter zu fördern.

Nutzen Sie jetzt die praxisnahen Tipps aus dem Video zum Online-Seminar.

WIdO-Monitor: Umweltschutz liegt Menschen am Herzen

Ob in der eigenen Wohnung, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Umweltverschmutzungen und -belastungen erzeugen bei vielen Menschen Sorgen und beeinflussen direkt ihre Gesundheit. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor, die Ende September 2020 durchgeführt wurde. Mehr als ein Drittel (38,7 Pro­zent) der insgesamt 3.000 Befragten ist der Auffassung, dass Umweltverschmutzung und Um­welt­schad­stof­fe die eigene Gesundheit stark oder sehr stark belasten. Dabei werden in erster Linie psychosomatische Beschwerden genannt, wie etwa:

  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Angstgefühle
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Atemwegserkrankungen
  • Magen-Darm-Beschwerden

Drei Viertel der befragten Menschen sind aufgeschlossen, selbst etwas zum Umweltschutz bei­zu­tra­gen.

Auch von ihrem Arbeitgeber erwarten Beschäftigte zukünftig ein größeres Umweltbewusstsein, wie eine Umfrage der Personalberatungsfirma Königsteiner Gruppe zeigt. 60 Prozent der mehr als 3.000 befragten Mitarbeiter und Führungskräfte in deutschen Unternehmen äußerten, dass ihnen die Haltung des Arbeitgebers zu Umweltfragen sehr wichtig ist. Betriebe, die angeben, das Thema Umweltbewusstsein im täglichen Arbeitsleben besonders zu fördern, erhöhen damit ihre Attraktivität und schaffen laut der Studie einen besonderen Anreiz, sich bei diesen Unternehmen zu bewerben.

Durch welche weiteren Maßnahmen Arbeitgeber ihre Attraktivität erhöhen und wie Betriebe die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bestmöglich fördern, erfahren Sie hier.

Künstlersozialabgabe – Meldung der Entgelte bis 31. März

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Hintergrunds für die Kultur- und Kreativbranche durch die Coronapandemie bleibt der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse auch 2021 bei 4,2 Prozent. Jedes Unternehmen, das Werke und Leistungen selbstständiger Künstler und Publizisten gegen Entgelt in Anspruch nimmt, muss die sogenannte Künstlersozialabgabe zahlen. Das gilt auch, wenn diese Personen selbstständig künstlerisch oder publizistisch tätig, aber nicht nach dem Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz versichert sind, wie beispielsweise freiberufliche Autoren. Unternehmen sind verpflichtet, alle gezahlten Entgelte der Künstlersozialkasse bis zum 31. März 2021 mitzuteilen. Für das jeweils laufende Kalenderjahr und die Monate Januar und Februar des folgenden Jahres leisten abgabepflichtige Unternehmen Vorauszahlungen. Die Basis hierfür ist grundsätzlich das Vorjahr.

Mehr zum Thema finden Sie in der AOK-Fachbroschüre Künstlersozialabgabe, die Sie kostenfrei bestellen oder downloaden können.

Stand

Erstellt am: 16.03.2021

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