20.12.2021 | Insolvenzgeld

Umlagesatz sinkt 2022

Zum 1. Januar 2022 wird der Umlagesatz für das Insolvenzgeld von 0,12 auf 0,09 Prozent gesenkt.

Entlastung für Arbeitgeber

Der Bundesrat hat am 17. Dezember 2021 die Insolvenzgeldumlagesatzverordnung 2022 verabschiedet. Damit wird der Umlagesatz für das Insolvenzgeld auf 0,09 Prozent gesenkt. Im Jahr 2021 wurde er von 0,06 Prozent auf 0,12 Prozent erhöht. Die Senkung des Umlagesatzes entlastet die Arbeitgeber während der COVID-19-Pandemie und verstetigt zugleich die Fortschreibung einer stabilen Rücklage, so die Gesetzesbegründung.

Arbeitgeber zahlen die Umlage

Arbeitgeber zahlen die Insolvenzgeldumlage grundsätzlich für alle Arbeitnehmer im Inland – auch für Auszubildende und Minijobber. Grundlage für die Berechnung ist das rentenversicherungspflichtige Arbeitsentgelt. Die Unternehmensgröße spielt bei der Umlagepflicht keine Rolle.

Absicherung für die Beschäftigten

Im Insolvenzfall zahlt die Agentur für Arbeit auf Antrag der Arbeitnehmer einen Ersatz für das fehlende Entgelt (Insolvenzgeld). Es wird einmalig für die letzten drei Monate vor Eintreten der Insolvenz gezahlt.

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