Hamberger Flooring GmbH & Co. KG (Haro)

Steckbrief
Logo Hamberger Flooring
Rückengesundheit wird beim Rosenheimer Parketthersteller Hamberger Flooring groß geschrieben. Bewegte Pausen und arbeitplatzbezogene Rückenschule sind Teil der Maßnahmen für die 1.300 Beschäftigten.
Branche
Herstellung von Bodenbelägen
Region
Bayern
Unternehmensgröße
1.300 Mitarbeiter

Schritt für Schritt rückenfit

Die Arbeit in einem Parkettwerk verlangt dem Rücken einiges ab. Das Unternehmen Hamberger Flooring gestaltete die Arbeitsbedingungen in seinen Werken rückenfreundlicher und bekam dafür 2011 das BGF-Zertifikat Gesundheitsmanagement.

Mehr Lebensqualität

Im Rosenheimer Familienunternehmen Hamberger Flooring GmbH & Co. KG fertigen rund 1.300 Mitarbeiter hochwertige Fußbodenbeläge, die in alle Welt exportiert werden. „Wir schaffen Lebensqualität“, so definiert Hamberger Flooring kurz und bündig seinen Unternehmenszweck. Das gilt nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft langfristig zu erhalten, holte sich das Unternehmen im Jahr 2009 Unterstützung bei den BGF-Experten der AOK Bayern, die zunächst eine Arbeitsunfähigkeitsanalyse durchführten. In einem „Arbeitskreis Gesundheit“ befassten sich Mitarbeiter und Führungskräfte intensiv mit dem Thema „körperliche Belastungen“. Die Belegschaft wurde mit Briefen und Veranstaltungen stets auf dem Laufenden gehalten.

Bewegte Pausen

In dem Parkettwerk, das für ein Pilotprojekt ausgewählt wurde, analysierten die AOK-Experten zunächst in einer Abteilung Arbeitsumgebung und -verhalten von Mitarbeitern an verschiedenen Arbeitsplätzen. Auf dieser Grundlage führten sie dann im ganzen Werk individuelle Beratungen durch und entwickelten konkrete Verbesserungsvorschläge wie etwa den, an Steharbeitsplätzen den Fußboden mit rückenschonenden Gummimatten auszulegen. Die Berater boten auch arbeitsplatzbezogene Rückenschulen für alle Beschäftigten an. Für die im Jahr 2011 eingeführten bezahlten Bewegungspausen innerhalb der Arbeitszeit schulten sie innerbetriebliche Multiplikatoren, die die Beschäftigten bei der bis heute sehr beliebten „Fünf-Minuten-Pausengymnastik“ anleiten.

Rückenschmerzen rückläufig

In einer Befragung äußerten sich die Mitarbeiter sehr zufrieden über die Maßnahmen. Auch der Umfang der Rückenbeschwerden ging deutlich zurück. Aufgrund des großen Erfolgs wurde das Programm vom Herbst 2011 an auf weitere Werke der Firmengruppe ausgedehnt. Außerdem wurde es um zusätzliche Themen wie etwa „Ernährung“ und „Stress“ erweitert und um weitere Angebote wie einen regelmäßigen Bewegungstreff ergänzt.

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