Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der GKV 2021
09.11.2020 | Leichter Anstieg

Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in der GKV 2021

Für 2021 erhöht sich der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent.

Anstieg um 0,2 Prozentpunkte

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz steigt im Jahr 2021 von 1,1 Prozent um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent.Das Bundesministerium für Gesundheit legt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag jedes Jahr neu fest und hat die Erhöhung jetzt im Bundesanzeiger bekannt gegeben.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz gilt unter anderem für die Beiträge zur Krankenversicherung von

  • Auszubildenden mit einem monatlichen Entgelt bis 325 Euro,
  • Personen, die einen freiwilligen Dienst leisten sowie
  • Beziehern von Arbeitslosengeld II.

Was ist der Zusatzbeitrag?

Zusatzbeiträge sind zusätzliche Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die Krankenkassen individuell in ihrer Satzung festlegen.

Für Versicherte, deren Beiträge regelmäßig durch Dritte getragen werden, gilt grundsätzlich der durchschnittliche Zusatzbeitrag. Er kommt zum Tragen, wenn eine Krankenkasse keinen individuellen Zusatzbeitrag erhebt.

Für die oben genannten Personengruppen (Auszubildende mit Monatseinkommen bis 325 Euro, Personen im freiwilligen Dienst und Bezieher von ALG II) fällt obligatorisch der durchschnittliche Zusatzbeitrag an. Er wird jedes Jahr zum Stichtag 1. November mit Wirkung für das gesamte folgende Kalenderjahr vom Bundesgesundheitsministerium festgelegt.

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Grundlagen der Beitragsberechnung

Weitere Informationen zum durchschnittlichen Zusatzbeitrag im Themenbereich Beiträge zur Sozialversicherung.

Stand

Erstellt am: 04.11.2020

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