#Tee am 03.04.2019

Selbstgemachter Magen-Darm-Tee

Teetasse in den Händen – Stocksy United 27442 © Claudia Lommel
Claudia Lommel / Stocksy United

Ein Kräutertee wirkt Wunder, wenn es im Magen zwickt. Mit der richtigen Mischung aus Anis, Fenchel oder Kümmel entspannt sich dein Bauch wieder.

Vom Pizzagelage gestern Abend ist deine Verdauung überlastet? Dann kann ein Magen-Darm-Tee deine Beschwerden lindern. Hast du dagegen immer wieder oder plötzlich sehr starke Schmerzen im Bauchraum, ist ein Termin bei deinem Hausarzt angesagt.

Die Heilkraft der Kräuter

Die wohltuenden Eigenschaften der Kamille sind seit Jahrtausenden bekannt: Sie hemmen Krämpfe, Schmerzen und Entzündungen. Ähnlich wirkt Schafgarbe. Sie enthält zusätzlich Bitterstoffe, welche die Ausschüttung der Verdauungssäfte fördern. Anis, Fenchel und Kümmel sind bewährte krampflösende Mittel. Ihre Stärke: Sie beseitigen oft rasch und zuverlässig quälende Blähungen. Wenn du Kümmel oder Anis nicht magst, erhöhe einfach die Menge der jeweils anderen Zutat. [1]

Rezept: Magen-Darm-Tee zum Selbermischen

Die Zutaten ergeben 100 g Kräutertee:

  • 30 g Kamillenblüten
  • 20 g Schafgarbenkraut
  • 10 g Anis
  • 20 g Fenchel
  • 20 g Kümmel

Zubereitung

Mische die Kräuter gut durch und bewahre deinen selbstgemachten Kräutertee in einem luftdichten Behälter auf. Für eine Tasse Magen-Darm-Tee gibst du einen Teelöffel der Mischung in einen Teefilter oder ein Teesieb. Mit 200 Milliliter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Tipp: Drücke Fenchel, Anis und Kümmel vor der Zubereitung kurz an, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden.

Solange du unter Magen-Darm-Problemen leidest, trinkst du am besten dreimal täglich zu den Mahlzeiten oder unmittelbar danach eine Tasse Magen-Darm-Tee.

Wir empfehlen dir einen Besuch beim Hausarzt, wenn:

  • die Schmerzen stark sind oder bei länger anhaltendem Erbrechen,
  • die Beschwerden nach drei Tagen nicht abgeklungen sind,
  • Fieber und/oder Schüttelfrost dazukommen,
  • du Blut im Stuhl oder im Erbrochenem entdeckst.
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veröffentlicht am 03.04.2019
AOK-Expertin Medizin

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