#Sport am 16.10.2018 aktualisiert am 30.09.2019

Die drei besten Kampfsportarten für Selbstverteidigung und Fitness

Junge Frau im Kampfsportanzug bindet ihren Gürtel.
gettyimages.de / Caiaimage/Sam Edwards

Du suchst das ultimative Ganzkörpertraining? Diese drei Kampfsportarten machen dich fit und stärken dazu noch deinen Geist.

Welche Kampfsportart passt zu dir?

Gerade wer beruflich oder privat stark gefordert ist, findet im Kampfsport die perfekte Kombi aus Fitnesstraining und Stressabbau. Das Training verbrennt Kalorien, definiert deine Muskeln und macht Spaß. Hier sind unsere Top-3-Kampfsportarten: Krav Maga für die ultimaltive Selbstverteidigung, Karate für die Kombi aus Kampf und Philosophie sowie Aikido für alle, die Kämpfen eher tänzerisch angehen wollen. Egal, für welche Kampfsportart du dich entscheidest, es bringt dir eine Menge:

1. Krav Maga – super vielseitig

Krav Maga (hebräisch für „Kontaktkampf“) ist eine Selbstverteidigungstechnik aus Israel, die heute weltweit praktiziert wird. Hierbei geht es darum, Gefahren früh zu erkennen, einen kühlen Kopf zu bewahren und durch geschicktes Verhalten dem Konflikt auszuweichen. Dabei sind keine komplexen Bewegungsabläufe gefragt. Vielmehr werden intuitive Reflexe und einfache Techniken kombiniert.

Das trainierst du:

  • Krav Maga lässt sich innerhalb von drei bis sechs Monaten erlernen. Perfekt für Kampfsport-Einsteiger. Alter, Größe, Geschlecht oder Fitnesslevel spielen keine Rolle.
  • Du trainierst deine Hand-Augen-Koordination und bekommst ein hervorragendes Ganzkörper-Workout.
  • Krav Maga zählt zu den vielfältigsten Kampfsportarten. Du lernst verschiedene Schlag- und Tritttechniken aus anderen Sportarten (z. B. Boxen, Karate, Jiu Jits, Wing Chun).

Mehr über Krav Maga:
www.kravmaga-union.com

2. Karate – für Körper und Köpfchen

Karate vereint klassische Elemente der Kampfkunst mit der Philosophie des Zen-Buddhismus. Denn es geht – ganz anders als wir das aus Action-Filmen kennen – nicht um das Durchschlagen von Brettern, sondern um einen Lebensweg. Und dabei wird besonders viel Wert auf das Ausweichen gelegt, also das Meiden von Konfliktsituationen. Beim Training dieser Kampfsportart lernst du verschiedene Schlagtechniken, Fußtechniken, aber auch mal Würfe.

Das trainierst du:

  • Karate sorgt hervorragend für Kraftaufbau und Beweglichkeit.
  • Beim Training werden vor allem Schläge und Tritte geübt.
  • Du baust eine starke innere Haltung und Selbstbeherrschung auf.

Mehr über Karate:
www.karate.de

3. Aikido – fast das Gegenteil von Kampf

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, bei der die Defensive im Mittelpunkt steht. Eine Sportart, die man eher als Kampfvermeidung oder auch als Meditationsform betrachten kann. Viele Bewegungen stammen aus dem Schwert- und Stockkampf. Neben Gymnastik, Wurf- und Haltetechniken lernst du aber auch Atemübungen. Wenn du komplexe Bewegungsabläufe magst und einen hohen ästhetischen Anspruch hast, ist Aikido genau das richtige für dich.

Das trainierst du:

  • Aikido trainiert Koordination, Flexibilität und Kraft, während der Geist zur Ruhe kommt.
  • Bewegungen und Atmung werden miteinander kombiniert – das fördert die gesunde Haltung, löst Verspannungen.
  • Perfekt für Quereinsteiger, die schon andere Kampfkünste kennen und noch mehr wollen.

Mehr über Aikido:
www.aikido-bund.de
www.aikido-avbw.de

Angebote in deiner Nähe

Kampfsportvereine in Baden-Württemberg

Experten-Antworten erhalten und mitdiskutieren

Melde dich jetzt an für Kommentare, Diskussionen und kompetente Antworten auf deine Fragen.

veröffentlicht am 16.10.2018 aktualisiert am 30.09.2019
AOK-Experte Sport

War nichts dabei?

Einfach nochmal die Suche verwenden.
oder
Frage stellen