#Sellerie am 11.10.2019

Rezept: Waldorfsalat mit zweierlei Sellerie

Ein Teller mit Waldorfsalat steht auf einem Tisch.
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Staudensellerie oder Knollensellerie – welche Sorte schmeckt besser? Foodblogger Stevan Paul nimmt für seinen Waldorfsalat einfach beide. Kombiniert mit Joghurt macht er daraus eine leichte Variante des berühmten Klassikers.

Sellerie ist kalorienarm, ballaststoffreich und über die Maßen gesund. Sowohl Staudensellerie als auch Knollensellerie enthalten viel Kalium und Kalzium. Kalium spielt eine wichtige Rolle für den Elektrolythaushalt, Kalzium ist gut für Knochen und Zähne. Knollensellerie enthält außerdem noch das wichtige Vitamin E, das zu den freien Antioxidantien gehört. Diese machen freie Radikale unschädlich und schützen so vor Krebs und beugen der Entstehung von Arteriosklerose vor. Beide Sorten enthalten außerdem ätherische Öl, die Sellerie sehr bekömmlich machen.

Knollensellerie ist wegen seines intensiven Geschmacks vor allem als Suppengemüse beliebt, schmeckt aber auch lecker als Püree. Staudensellerie hingegen hat nur eine kleine Wurzel. Aber seine knackigen, grünen Stängel schmecken schön mild. Deshalb ist er so beliebt in Salaten oder als Snack zum Beispiel mit einem Hummus-Dip. Ihre gesunde Wirkung entfalten beide Sorten am besten als Rohkost, so wie im Rezept von Stevans Waldorfsalat. Und mit Joghurt statt Mayonnaise kommt dieser auch herrlich leicht daher. 

Zutaten

Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

  • 100 g Knollensellerie
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Möhre
  • 1-2 EL Rapsöl
  • 1 Orange
  • 100 g Joghurt
  • 1-2 EL geröstete und gesalzene Erdnüsse
  • Salz

Zubereitung

Den Knollensellerie mit einem Messer abschälen. Anschließend die Knolle erst in Scheiben und dann in feine Stifte schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zitronensaft beträufeln, damit der Sellerie schön hell bleibt.

Den Staudensellerie waschen und in feine Scheiben schneiden. Das Blattgrün ebenfalls fein schneiden und alles zum Knollensellerie hinzugeben.

Die Möhre schälen, fein raspeln und zum Sellerie dazugeben.

Das Gemüse mit einer Prise Salz und dem Rapsöl marinieren.

Die Orange mit einem Messer so schälen, dass die weiße Haut entfernt wird. Filets der Orange zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Anschließend die Trennhäute ausdrücken und den Saft mit dem Joghurt glattrühren.

Die Erdnüsse mit einem Nudelholz leicht zerdrücken. Salat mit Orangenfilets in Salat-Bowls anrichten, mit dem Dressing beträufeln und den Nüssen garnieren.

Tipp: Die zarten, hellgrünen Blätter des Staudenselleries kannst du wie frische Kräuter verwenden. Sie peppen jeden Salat und jede Suppe auf.

Sellerie: roh, gekocht oder gebraten?

Sellerie ist ein echtes Multitalent in der Küche. Verratet uns in den Kommentaren euren Rezepttipp für den würzigen Allrounder.

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veröffentlicht am 11.10.2019
Autor, Reise- und Foodjournalist

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