#Pastinake am 13.11.2019

Rezept: Pastinakensuppe mit Apfel und Kresse

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Die cremige Pastinakensuppe mit Apfel von Foodblogger Stevan Paul liefert viele gesunde Nährstoffe und ist das Superfood im Winter.

Die Pastinake ist ein typisches Winter- und Wurzelgemüse. Ab Oktober gibt es die cremefarbene Wurzel bei uns im Handel. Angebaut wird diese zwischen Anfang März und Ende April in Baden-Württemberg. Bis ins 18. Jahrhundert war die Pastinake ein Grundnahrungsmittel der Deutschen. Allerdings wurde sie dann von Kartoffeln und Möhren verdrängt. Heute hat sich die Pastinake ihren Platz in der Küche zurückerobert. Zum Glück, denn Pastinaken sind rundum gesund – auch wenn sie wenige Vitamine enthalten. Dafür punktet die Pastinake mit Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink und Folsäure. Außerdem enthält sie besonders viele Ballaststoffe, die den Darm gesund halten. Ideal für die kalte Jahreszeit, denn im Darm sitzt die Mehrzahl aller Immunzellen.

Pastinaken lassen sich unkompliziert zubereiten und sind sehr vielseitig: Sie eignen sich als Alternative für Möhren und Sellerie. Besonders aromatisch sind sie gebraten und gebacken. In Stifte geschnitten lassen sie sich wie Pommes im Ofen backen. Roh geraspelt oder dünn geschnitten schmecken Pastinaken im Salat, zum Beispiel im Waldorfsalat. Püriert als Pastinakenpüree eignen sie sich wegen ihrer guten Verträglichkeit für Babybrei oder als Suppe, wie Stevan Pauls Rezept für Pastinakensuppe beweist.

Zutaten

Für 2 Personen
Zubereitungszeit: 30 Minuten

  • 250 g Pastinaken
  • 200 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 roter Apfel, zum Beispiel Boskoop oder Elstar
  • frische Kresse
  • Salz & Pfeffer

Pastinaken und Kartoffeln schälen. Die Pastinaken in Scheiben schneiden, Kartoffeln würfeln. Die Zwiebel abziehen, halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Das Rapsöl in einem Topf erhitzen. Das Gemüse dazu geben, mit Salz würzen und andünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Im Anschluss mit der Gemüsebrühe auffüllen und circa 15 Minuten auf kleiner Stufe kochen.

In der Zwischenzeit den ungeschälten Apfel grob raspeln. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, den Apfel in die Suppe geben und alles fein pürieren.

Die Suppe auf Bowls aufteilen. Mit Kresse bestreuen, pfeffern und servieren.

Die Schale der Pastinake ähnelt der von Möhren. Sind die Wurzeln jung und zart musst du diese nicht zwingend schälen. Denn direkt unter der Schale sitzen die meisten Mineralien, die durch das Schälen verloren gehen. Gründlich abspülen reicht aus – egal, ob du Pastinaken roh isst, dünstest oder kochst.

Was kocht ihr im Winter?

Ob Pastinake, Sellerie oder Rote Bete: Der Winter ist reich an heimischen Gemüsesorten. Verratet uns in den Kommentaren, welches Wintergemüse euer Lieblingsgast in der Küche ist!

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veröffentlicht am 13.11.2019
Autor, Reise- und Foodjournalist

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