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AOK – Die Gesundheitskasse
in Baden-Württemberg

Regionale Behandlungsangebote

Arzt und Patient im Gespraech

Regionale Behandlungsangebote

Integrierte Vollversorgung in der Region Kinzigtal

Die AOK Baden-Württemberg und die Management-Gesellschaft "Gesundes Kinzigtal GmbH" haben gemeinsam ein Pilotprojekt für die medizinische Vollversorgung in einem ländlichen Raum entwickelt. Das Projekt ist räumlich begrenzt auf die Region Kinzigtal (17 Gemeinden). Dort lebende Versicherte können sich einschreiben und erhalten dann eine Rundum-Versorgung. Hierbei nimmt der vom Patienten gewählte Haus- oder Facharzt die Rolle des verantwortlichen Koordinators als "Arzt des Vertrauens" ein, der den kompletten Behandlungsprozess überwacht und mitgestaltet.

Die besondere Qualitäts- und Effizienzorientierung der Integrierten Versorgung Kinzigtal spiegelt sich auch in der AOK-Auszeichnung "Mein Arzt - mein Vertrauen" wider.

Folgende Vorteile haben AOK-Versicherte, die an der "Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal" teilnehmen:

Vorteile für die Patienten:

  • Sicherung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung im Kinzigtal
  • Unterstützung beim Erreichen der persönlichen Gesundheitsziele
  • Effiziente Behandlung auf neuestem wissenschaftlichen Stand
  • Umfangreiches Versorgungsangebot 
  • Interessante Seminare und Vorträge rund ums Thema Gesundheit
  • Kurzfristige Terminvereinbarungen und spezielle Sprechstunden (z. B. für Berufstätige)
  • Bereitstellung einer elektronischen Gesundheitskarte, die vor allem im Notfall mehr Sicherheit bietet
  • Mitspracherecht der Versicherten durch einen Patientenbeirat der Integrierten Versorgung

Weitere Informationen zur Integrierten Versorgung "Gesundes Kinzigtal" finden Sie im Informationsfolder 'Gesundes Kinzigtal', den Sie hier downloaden können, oder auf http://www.gesundes-kinzigtal.de/.

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Integrierte orthopädisch-chirurgische Versorgung in Rottweil

Schwerpunkte sind Operationen am Schulter- und Kniegelenk. Neben der Gemeinschaftspraxis Dr. Friedrich/Dr. Maisenbacher in Rottweil und dem Städtischen Krankenhaus Oberndorf werden auch Physiotherapeuten sowie Hilfsmittelerbringer einbezogen.

Ziel der Vereinbarung ist es, in der Region Oberndorf eine Verzahnung von ambulanter und stationärer sowie prä-/postoperativer Versorgung mit physikalischer Therapie und Hilfsmittelversorgung zu erreichen. Damit wird eine bestehende Versorgungslücke in der Region geschlossen. Die besondere Qualität der Versorgung spiegelt sich in leitliniengestützten Verfahren, einer besonderen Ergebnisverantwortung des Projektträgers sowie in der Verpflichtung zu einer umfassenden Dokumentation und damit Transparenz des Leistungsgeschehens wider.

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Integrierte Versorgung Rehabilitation nach Beinamputation "Zurück ins Leben"

Partner der AOK Baden-Württemberg in diesem Vertrag sind verschiedene Krankenhäuser der Akutversorgung im Raum Süd- und Mittelbaden, Nordschwarzwald, Stuttgart/Böblingen und Rhein-Neckar sowie die AOK-Klinik Stöckenhöfe in Wittnau bei Freiburg. Partner des Vertrags ist auch die Landwirtschaftliche Krankenkasse Baden-Württemberg.

Aufgrund zu früh durchgeführter Reha-Aufenthalte bleiben Patienten nach einer Beinamputation in der Regel an den Rollstuhl gefesselt, wenn sie aus der Reha-Klinik wieder nach Hause kommen. Vor diesem Hintergrund basiert das Versorgungsmodell "Zurück ins Leben" nunmehr auf einer zweistufigen Rehabilitation; es geht darum, eine Brücke vom amputierenden Akutkrankenhaus in die Rehabilitation zu bauen und deren Qualität zu verbessern.

Das zweistufige Reha-Modell in der Rehabilitationsklinik beinhaltet von der Wundheilung bis zum Gehtraining zahlreiche Maßnahmen:

  • Stufe I: Abschluss der Wundheilung, Stumpfformung, allgemeine Muskelkräftigung, Beseitigung von Versteifungen (Kontrakturen) der Gelenke (Dauer: In der Regel zwei Wochen mit Verlängerungsmöglichkeit).
  • Einschätzung: Nach der Wundheilung bewerten und prüfen ein Arzt der AOK-Klinik und ein AOK-Orthopädietechnikermeister gemeinsam, ob der Patient prothetisch versorgt werden kann.
  • Stufe II: Versorgung und Gehtraining mit einer Interimsbeinprothese sowie ein Rollstuhltraining (Dauer: In der Regel drei Wochen mit Verlängerungsmöglichkeit).
  • Dem Patienten werden Amputationssprechstunden angeboten, an denen der behandelnde Arzt, der Orthopädietechniker eines kooperierenden Sanitätshauses, ein Orthopädietechniker der AOK Baden-Württemberg sowie der Krankengymnast/Ergotherapeut teilnehmen.

Die Versicherten werden durch das kooperierende Sanitätshaus nach dem Aufenthalt in der AOK-Klinik auch zu Hause weiter betreut. Die Versicherten der AOK Baden-Württemberg erhalten eine hochwertigere und versorgungsgemäßere Rehabilitation. Durch die Prothesenversorgung aus einer "Hand" gewinnen sie erheblich an Lebensqualität.

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Integrierte Versorgung bei Venenerkrankungen - Facharztpraxis Dr. Seiter

Gegenstand des Vertrages ist die sektorenübergreifende Versorgung bei Venenerkankungen zwischen AOK Baden-Württemberg, der Facharztpraxis Dr. Seiter, dem Marienhospital Stuttgart und der Firma EHS Medizintechnik GmbH & Co. KG (jeweils in Stuttgart).

Eingriffe, die üblicherweise unter vollstationären Bedingungen stattfinden, werden ambulant oder kurzstationär in der Facharztpraxis Dr. Seiter erbracht. Ist ein vollstationärer Aufenthalt erforderlich, erfolgt dieser im Marienhospital. Die Facharztgruppe Dr. Seiter entscheidet über die optimale Behandlungsform nach vereinbarten Kriterien und organisiert die Behandlungskette sowie alle administrativen Aufgaben.

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Integrierte Versorgung Alkohol- und Medikamentenabhängiger im Landkreis Konstanz

Partner der AOK Baden-Württemberg in diesem Vertrag ist das Zentrum für Psychiatrie Reichenau. Das Projekt ist lokal auf den Landkreis Konstanz begrenzt.

Das Angebot besteht aus einer Verbesserung der Diagnostik im Bereich der medizinischen Primärversorgung, strukturierten Frühinterventionsprogrammen, qualifizierter ambulanter Entzugsbehandlung und Rückfallprävention sowie einer interdisziplinären Erarbeitung der Weiterbehandlungsperspektive.

Dazu soll eine aufeinander abgestimmte, gemeinsame Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Kranker in allen Stadien der Sucht möglich sein, wenngleich der Schwerpunkt bei der Versorgung von Betroffenen in einem frühen Stadium der Erkrankung zu sehen ist.

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Integrierte Versorgung "GeNiAL - Geriatrisches Netzwerk zur Optimierung der medizinischen Versorgung in Alten- und Pflegeheimen"

Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern, wird durch das Projekt der Integrierten Versorgung - GeNiAL - eine optimierte Qualifikation und Vernetzung von Pflegeheimen und diese betreuenden Hausärzte erzielt. Der zwischen dem Bethanien-Krankenhaus Heidelberg als Geriatrisches Zentrum und der AOK Baden-Württemberg geschlossene Vertrag zur Integrierten Versorgung optimiert die geriatrische Kompetenz bei der medizinischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern u. a. auch durch den Einsatz von Behandlungspfaden. Durch die bessere medizinische Versorgung der Heimbewohner können vermeidbare Einweisungen ins Krankenhaus verhindert werden.

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Integrierte Versorgung im Netzwerk Essstörungen im Ostalbkreis (NEO)

Gemeinsam mit dem Netzwerk Essstörungen Ostalbkreis e.V. (NEO) bietet die AOK ihren Versicherten mit Essstörungen jeglicher Art an, einer für ihr Krankheitsbild geeigneten Versorgung zugeführt zu werden.

Im NEO haben sich Vertragsärzte und Psychotherapeuten zusammengeschlossen. Sie übernehmen die Funktion des "Arzt des Vertrauens" mit dem Ziel, gemeinsam mit allen am Behandlungsprozess Beteiligten die Qualität, Humanität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung von essgestörten Patienten durch eine problemorientierte, sektorenübergreifende Zusammenarbeit in Form einer integrierten Versorgungskette zu verbessern.

Durch kurze Wartezeiten, speziell in Krisenfällen, und einem engmaschigen Netz an primär ambulanten Versorgungsangeboten soll ein rascher und nachhaltiger Behandlungserfolg erreicht werden. Ein individuell ausgearbeiteter Behandlungsplan über mehrere Therapiephasen hinweg soll einer Chronifizierung vorbeugen. Speziell entwickelte Versorgungsangebote sowie Präventionsprogramme unterstützen den Behandlungsprozess positiv und tragen zu einer langfristigen Stabilisierung bei.

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Integrierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit spezifischen Rückenschmerzen - Winghofer Medicum Rottenburg

Die AOK Baden-Württemberg hat mit Winghofer Medicum Rottenburg (Projektträger) einen Vertrag über die Integrierte Versorgung (IV) von Patientinnen und Patienten mit spezifischen Rückenschmerzen abgeschlossen. Gegenstand des Vertrages sind Operationen an der Wirbelsäule mit einem bislang einzigartigen Qualitätssicherungsverfahren zur Beurteilung von Bandscheibenoperationen. Zusätzlich hat der Patient die Möglichkeit, vor operativen Eingriffen an der Wirbelsäule sich von medizinischen Spezialisten eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen.
Das regional begrenzte Projekt zielt darauf ab, Bandscheibenoperationen wenn möglich zu vermeiden.

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Integrierte Versorgung Pflegeheim (IVP)

Die AOK Baden-Württemberg hat mit ihren Vertragspartnern HÄVG Hausärztliche Vertragsgemeinschaft eG, Köln; Deutscher Hausärzteverband Landesverband Baden-Württemberg, Stuttgart; MEDIVERBUND AG, Stuttgart; MEDI Baden-Württemberg e. V. Stuttgart; Eigenbetrieb Leben & Wohnen, Stuttgart; Städtische Pflegeheime Esslingen, Esslingen; Evangelische Heimstiftung GmbH, Stuttgart den Vertrag IVP nach §§ 140 a ff. SGB V mit Wirkung ab 01.01.2011 unterzeichnet. Dieser baut auf dem bestehenden HZV-Vertrag nach § 73 b SGB V und die bestehenden Prozesse auf. An der IVP können beigetretene HZV-Ärzte und HZV-Versicherte teilnehmen. Die IVP-/HZV-Ärzte bilden gemeinsam mit der beigetretenen Pflegeeinrichtung ein enges Versorgungsnetz. Das zunächst auf die Modellregion Stuttgart/Esslingen bezogene Projekt wurde für neue Versorgungsnetze auch außerhalb der Modellregion geöffnet.

Wesentliche Inhalte des Vertrags

  • Es wird ein gemeinsames Versorgungsnetz gebildet, dem das Pflegeheim und eine Anzahl besonders qualifizierter und motivierter HZV-Ärzte angehören.
  • Mindestens 14-tägig findet eine Visite des HZV-Arztes im Pflegeheim statt.
  • Die am Netz teilnehmenden Hausärzte stellen Bereitschaftszeiten von Montag bis Freitag von 7.00 bis mindestens 19.00 Uhr sicher.
  • Die Bereitschaftspläne werden zwischen den HZV-Ärzten und dem Pflegeheim abgestimmt.
  • Für Ärzte und Pflegeheime sind zwei Netzkonferenzen und Fortbildungen mit geriatrischen Inhalten verpflichtend.
  • Die AOK Baden-Württemberg sorgt für eine leistungsgerechte Vergütung der teilnehmenden Ärzte und Pflegeheime.

Als teilnehmender AOK-Versicherter profitieren Sie somit von einer flexiblen und intensiveren hausärztlichen Betreuung. Damit Sie am Projekt IVP teilnehmen können, ist auch Ihre Einschreibung in die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) erforderlich.

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