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30.06.2010 - Verwaltungsräte beschließen AOK-Fusion: AOK Schleswig-Holstein und AOK Westfalen-Lippe vereinigen sich zur AOK NordWest |
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| „Unsere gemeinsame Stärke garantiert weiterhin starke Leistungen und einen erstklassigen Service. Einen Zusatzbeitrag wird es bei der neuen AOK in diesem Jahr definitiv nicht geben", so AOK-Chef Dr. Dieter Paffrath. |
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Kiel. Der Weg zur Fusion der AOK Schleswig-Holstein mit der AOK Westfalen-Lippe ist geebnet: Die Verwaltungsräte beider Krankenkassen haben die freiwillige Vereinigung zur „AOK NordWest - Die Gesundheitskasse“ einstimmig beschlossen. Bereits zum 1. Oktober 2010 wollen die beiden Unternehmen ihre Kräfte bündeln. Mit 2,8 Millionen Versi-cherten gehört die neue AOK zu den zehngrößten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Die zuständigen Aufsichtsbehörden müssen der Fusion noch zustimmen. „Unsere Versicherten werden von der Fusion profitieren“, versprechen die beiden amtierenden AOK-Vorstandsvorsitzenden, Dr. Dieter Paffrath (Schleswig-Holstein) und Martin Litsch (Westfalen-Lippe). „Unsere gemeinsame Stärke garantiert weiterhin starke Leistungen und einen erstklassigen Service.“ Einen Zusatzbeitrag werde es bei der neuen AOK in diesem Jahr definitiv nicht geben. Der Sitz der neuen AOK wird in Dortmund sein, während Kiel Sitz der Landesdirektion für Schleswig-Holstein ist. Das engmaschige Servicestellennetz bleibt in beiden Ländern erhalten. „Die Nähe zum Kunden ist eines unserer Markenzeichen. Wir setzen auch zukünftig auf persönlichen Kontakt und kurze Entscheidungswege“, so die Vorstandsvorsitzenden. Die enge Verbundenheit mit der Region sei auch für die betreuten Arbeitgeber entscheidend. Und nicht zuletzt die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ärzten, Zahnärzten sowie Krankenhäusern und übrigen Leistungserbringern bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor, um die Versorgung und das Leistungsspektrum in beiden Ländern bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Die Arbeitsplätze der insgesamt 7.600 AOK-Beschäftigen werden durch die Fusion gesichert. Fusionsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. „Beide AOKs bringen eine solide Finanzausstattung mit. Die Fusion stärkt zudem unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so die AOK-Chefs.
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