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AOK – Die Gesundheitskasse
in Sachsen-Anhalt

Selbsthilfe unter Patienten

Behinderte oder chronisch kranke Menschen oder deren Angehörige schließen sich auf örtlicher oder regionaler Ebene häufig in Gruppen zusammen. So können sie gemeinsam Strategien entwickeln, wie die Krankheit bewältigt werden kann oder wie besser mit ihr zu leben ist. Diese Selbsthilfegruppen bieten in regelmäßiger, meist wöchentlicher Gruppenarbeit gemeinsame Gespräche und gegenseitige Hilfe. Gelegentlich werden Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzugezogen, im Wesentlichen arbeiten die Mitglieder der Gruppe jedoch eigenverantwortlich miteinander.

Diese von Bürgern initiierte Selbsthilfebewegung nimmt in unserem Sozial- und Gesundheitssystem inzwischen einen festen Platz ein. Sie ergänzt in vielfältiger und wirksamer Weise die institutionellen beziehungsweise professionellen Angebote der gesundheitlichen Versorgung. So bieten die Gruppen beziehungsweise ihre Verbände folgendes: 

  • Möglichkeiten des Austauschs von Erfahrungen und gegenseitige emotionale Unterstützung
  • Informationen und Beratung über das Krankheitsbild sowie zu den mit der Krankheit verbundenen Problemen
  • Hilfe bei Überwindung von Einsamkeit und Isolation infolge der Erkrankung
  • Nachsorge nach stationären Behandlungen
  • Interessenvertretung

Die AOK unterstützt in vielfältiger Weise diese Selbsthilfegruppenarbeit. Eine erste Hilfe in Form eines durch den AOK-Bundesverband geförderten Leitfadens „Starthilfe zum Aufbau von Selbsthilfegruppen“ kann bei der NAKOS, der Nationalen Kontaktstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, angefordert werden.

Darüber hinaus sind die MitarbeiterInnen jeder AOK gerne bereit, weiterzuhelfen, wenn Interesse am Aufbau einer Selbsthilfegruppe besteht oder konkret Anschluss an eine bestehende gesucht wird.

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