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Sport ohne Leistungsdruck
Tipps für ein bewegtes Leben ohne Leistungsdruck
- Work-Life-Balance
Es ist immer wieder eine Herausforderung, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen - für Mütter, Karrieremenschen, Workaholics und viele Menschen mehr. Sport und Gesundheit stehen häufig am unteren Ende der "To-Do-Liste" und kaum eine Ausrede erscheint so akzeptabel und universell einsetzbar wie der Verweis auf die berufliche Belastung.
Dabei sind gerade Stress und Zeitdruck am Arbeitsplatz ein Ballast, der förmlich danach schreit, durch Bewegungsfreude ausgeglichen zu werden. Rechnen Sie mal durch: Sport ist nicht wirklich ein Zeitfresser. Dreimal 30-60 Minuten Joggen pro Woche sollten es schon sein. Damit Sie bei der Stange bleiben, lassen Sie sich mit unserem "Fit in 30 Tagen-Newsletter" motivieren.
- Druckmittel
Reagieren Sie auf Druck ruhig mit Gegendruck - aber an der richtige Stelle! Bringen Sie Ihre Energien nach dem Vorbild chinesischer Akupressur wieder zum Fließen: Kneten Sie Ihre Ohrmuscheln, Handflächen und Fußsohlen sanft und gründlich durch. Probieren Sie auch mal indisches Finger-Yoga: Pressen Sie beide Hände an den Fingerspitzen leicht zusammen und atmen Sie dabei langsam ein und aus. Das beruhigt und entspannt.
- Sport wirkt
Im richtigen Maße betrieben, kann vor allem Ausdauersport das Risiko für bestimmte Erkrankungen deutlich senken. Ganz wichtig dabei ist der Spaß an der Bewegung. Wer sich durch einen rigiden Sportplan noch zusätzlichen Stress zum Alltag macht, schadet sich eventuell mehr, als dass er seiner Gesundheit Gutes tut. Ausdauersport senkt beispielsweise den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Vorausgesetzt, Sie kommen dabei auf 20 Minuten Bewegung und dies mindestens zwei bis drei Mal in der Woche. Walken, Schwimmen oder Joggen? Welche Sportart passt zu Ihnen? Machen Sie den Test.
- Get the Flow
Das wunderbare Gefühl mit sich und dem, was man gerade tut, in völligem Einklang zu sein, kennen viele Ausdauersportler. Man fühlt sich motiviert, hellwach und glücklich. Flow nennen Glücksforscher dieses Erlebnis, bei der die Aufmerksamkeit ganz auf etwas gerichtet ist und die Zeit vergessen wird.
Die Tätigkeit (z.B. Joggen oder Schwimmen) muss eine gewisse Herausforderung darstellen, darf aber die eigenen Fähigkeiten nicht überfordern. Wenn in der Situation dann die Handlungen mühelos fließen, erreichen Sie diesen anderen Bewusstseinszustand, der mit Worten schwer zu beschreiben ist, sondern erlebt werden will. Sie möchten ein gezieltes Lauftraining absolvieren? Dann nutzen Sie unseren Lauf-Coach.
- Wandern Sie zum Glück
Wandern entspannt ungemein. In der Natur kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen. Wandern ist ein richtiger Stimmungsaufheller. Sport und Licht kurbeln nämlich die Produktion von Glückshormonen (Endorphinen) an. Übrigens: Bei http://www.wanderbares-deutschland.de/ finden Sie in der Rubrik "Wandern & Fitness" viele interessante Tipps und Informationen. Hier nur einige Stichworte: Gesunde Snacks für unterwegs, wandern und schlank bleiben, Blasen vermeiden und vieles mehr.
- Feucht-fröhlich
Wann haben Sie zuletzt einfach mal getobt? Im Wasser muss man nicht immer nur bierernst seine Runden im Kraul- oder Bruststil ziehen. Wie wäre es mal mit ausgelassener Aquapower? Versuchen Sie einen Handstand zu machen. Erfinden Sie lustige Figuren beim Sprung vom Ein-Meter-Brett oder Schwimmstile, die noch nicht ganz olympisch sind. Versuchen Sie Ihren Partner zu tunken. Bei einem spaßigen Ringkampf im Wasser kommt man gegen den Wasserwiderstand ganz schön auf Touren.
- In der Mitte liegt die Kraft
Pilates-Kenner nennen es das "Powerhouse". Gemeint ist die tiefliegende Bauch- und Rumpfmuskulatur rund um die Wirbelsäule. Und die gilt es gezielt zu trainieren, wenn man sein internes Kraftzentrum stärken möchte.
- Lockermachen
Sie fühlen sich festgefahren? Nichts geht mehr? Lösen Sie den Energiestau mit Bewegung, die Sie in den Alltag einbauen können. Laufen Sie im Treppenhaus zügig ein paar Etagen hinauf und wieder herunter.
Bringen Sie sich dann mit einer Dehnungsübung wieder zur Ruhe: Strecken Sie Ihre Arme beim Einatmen weit nach oben und lassen Sie beim Ausatmen Ihren gesamten Oberkörper locker nach unten fallen. Zurück am Schreibtisch nehmen Sie dann eine aufrechte Haltung und eine neue Perspektive ein. Mehr Tipps, wie Sie "fit im Büro" bleiben, lesen Sie hier.
- Kopf hoch!
Die Ursachen für Nackenschmerzen sind vielfältig: dauerhafte Fehlbelastung beim Sitzen am Schreibtisch, aber beispielsweise auch Brustschwimmen mit dem Kopf über Wasser kann Beschwerden im Halswirbelbereich auslösen. Hinzu tritt die psychische Komponente, die mit der Redewendung "die Angst im Nacken sitzen haben" treffend umschrieben wird.
Wenn Sie durch Stress im Job oder in der Familie innerlich verkrampfen, die Zähne unbewusst aufeinanderbeißen oder die Hände zu Fäusten ballen, verspannen Sie Ihren Nacken. Vermeiden Sie diese Fehlhaltung, sobald Sie Ihnen bewusst wird und legen Sie eine kleine Entspannungsübung ein.
- Langsam verbrennt mehr Fett
Nur bei niedriger Intensität (zum Beispiel langsames Jogging) "lernt" der Körper, die Energie aus den Fettreserven zu holen und die Muskelenergie zu schonen. Die optimale Trainingsintensität wird nach einer Faust-Formel berechnet: Ausschlaggebende Größe ist die eigene maximale Herzfrequenz. Sie berechnet sich aus der Differenz von 220 und dem Alter des Sportlers. Trainiert man so, dass man 65 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz nicht übersteigt, geht es den Fettpolstern an den Kragen.