Elektronische Gesundheitskarte
Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)
Es ist soweit: Die bisherige Krankenversichertenkarte wird von der neuen eGK abgelöst.
Die Bundesregierung hat beschlossen, dass mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in 2011 begonnen wird und bis Ende des Jahres 2012 siebzig Prozent der Versicherten mit der eGK versorgt sein sollen.
Grundsätzliches zur eGK
Allgemeine Zielsetzung der eGK ist es, die Qualität, Effizienz und Sicherheit im Gesundheitswesen zu erhöhen. Dazu enthält die eGK einen Mikroprozessor, der deutlich mehr leistet, als der einfache Chip der bisherigen Krankenversichertenkarte. Auf der Vorderseite der eGK befindet sich das Passbild des Versicherten. Das Bild schützt vor Missbrauch, falls die Karte einmal verloren geht.
Die elektronische Gesundheitskarte enthält zum Start sogenannte administrative Daten, wie sie auch auf der bisherigen Krankenversichertenkarte gespeichert sind. Hierzu gehören z.B. Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Anschrift. Darüber hinaus sind Angaben zur Krankenversicherung - wie Krankenversichertennummer und Versichertenstatus - enthalten. In Zukunft soll auch eine Speicherung von medizinischen Daten auf der eGK möglich sein. Dann entscheiden Sie zusammen mit Ihren Ärzten, welche medizinischen Daten auf der Karte gespeichert werden.
Die nächsten Schritte
Die bundesweite Versorgung mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat im Oktober 2011 begonnen. Für einen reibungslosen Übergang von Krankenversichertenkarte zur eGK sorgt die Umstellung in mehreren Schritten: Im ersten Schritt werden geeignete Bilder für die eGK angefordert. Dazu wird die AOK Ihre Versicherten rechtzeitig anschreiben und um Übermittlung eines Passbildes bitten.
Nach heutigem Stand wird die Auslieferung der eGKs an alle Versicherten bis Anfang 2013 abgeschlossen sein.





