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Aktuelle Medizin Schlagzeilen:
Migräne-Patienten haben dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko

Migräne ist offenbar mit erhöhtem Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt assoziiert.

KÖLN - Die Migräne ist eine neurologische (Gefäß-?)Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit begleitet wird. In Deutschland sind mehr Frauen als Männer betroffen. Die Fachzeitschrift "Ärztliche Praxis" berichtete im Jahre 2008 von einer Studie der Harvard Medical School, in der Daten von insgesamt 28.000 Teilnehmer/innen ausgewertet wurden. 13 Prozent der Teilnehmer litten regelmäßig an Migräne. Fünf Prozent der Betroffenen hatten mindestens eine Migräne-Attacke pro Woche. Die Untersuchung zeigte eindeutig: wer wöchentlich mindestens einmal unter Migräne-Kopfschmerz leidet, hat ein dreifach höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Patientinnen mit weniger häufigen Attacken laufen hingegen Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden.

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