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Aktuelle Medizin Schlagzeilen:
Unter der Hitze leiden nicht nur Alte und Kranke!

Neben der UV- Strahlung belastet auch der Flüssigkeits- und Elektrolytmangel.

KÖLN - Hitze macht vor allem Herz-Kreislauf-Kranken und Diabetikern zu schaffen. Aber auch für Gesunde gelten Vorsichtsmaßnahmen. Täglich drei Liter Flüssigkeit, am besten Mineralwasser oder ungesüßte Tees sollten Minimum sein. Beim Schwitzen können schnell mehrere Liter Flüssigkeit und Elektrolyte verloren gehen. Kinder und ältere Menschen sind bezüglich der Austrocknung besonders gefährdet. Da beim Schwitzen Kochsalz, Magnesium und Elektrolyte dem Körper entzogen werden, ist es wichtig, diese zu ersetzen, beispielsweise durch eine Bouillon oder isotonische Getränke. Alkoholische Getränke und Kaffee in größeren Mengen sollten gemieden werden, da sie harntreibend sind und dem Körper zusätzlich Flüssigkeit entzogen wird. Durch die Hitzeperiode steigen auch die Ozonwerte. Um dem Kreislauf nicht zusätzlich zu schädigen, sollte man Sport und andere körperliche Aktivitäten möglichst vermeiden oder auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen. Um UV-Strahlung und Sonnenbrand zu vermeiden, ist es ratsam, zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne völlig zu meiden. Im Freien sollte man sich vormittags und abends nur eingecremt aufhalten, mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15.

Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Baden-Württemberg

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