KÖLN - Ein schneller Wasserentzug durch Zucker und die anschließende Trocknung scheinen der Schlüssel für die Lagerung von Impfstoffen auch bei Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius zu sein. Britische Forscher um Matt Cottingham von der Oxford Universität versetzten Impfstoffe mit zwei Lebendviren (ein Adenovirus und ein Vaccinia-Virus der ehemaligen Pockenschutzimpfung) mit Zweifachzuckern (Trehalose und Saccharose) und trockneten sie anschließend auf einem Filter. Nach sechs Monaten bei 45 Grad Celsius "lebten" die Viren wieder als dieser "Sirup" wieder bewässert wurde. Vor der Anwendung solcher Impfungen am Menschen müssen aber noch weiter klinische Studien folgen. Die Ergebnisse ihrer Forschungen veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt im Fachblatt "Science Translational Medicine".
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