KÖLN - "In Umfragen sagen bis zu 40 Prozent, sie hätten eine Nahrungsmittelallergie", sagte Ernährungsmediziner Professor Stein von der Universität Frankfurt im Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe. In Wirklichkeit leiden nur etwa zwei Prozent an echten Lebensmittel-Allergien und ein weiteres Prozent an Pseudoallergien mit gleichen Symptomen, aber ohne echtem Allergie-Nachweis. 37 Prozent leiden an Unverträglichkeiten bzw. Intoleranzen, die keine Allergien im engeren Sinne darstellen und sich nicht durch Antiallergika bessern. Solche Unverträglichkeiten gibt es vor allem gegen Milchzucker (Laktose), Fruchtzucker (Fruktose) und Gluten (Getreideprotein).
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Baden-Württemberg
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