KÖLN - Wissenschaftler der Universitäten Birmingham und Hong Kong beobachteten in einer Kohortenstudie an chinesischen Patienten, dass gehäufter „Tagesschlaf“ mit einem erhöhten Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 einhergeht. Außerdem stieg bei Menschen, die im Laufe des Tages erzwungenermaßen so genannte Nickerchen machen, der Spiegel des Nüchternzuckers an. In asiatischen Ländern gehört das kurze Nickerchen für viele Menschen zur Tagesordnung. Bei der Studie der Universitäten Birmingham und Hong Kong ging es um Beobachtungen bei 20.000 Patienten. Bei den Patienten, die täglich bis zu viermal einnickten, war die Prävalenz an Diabetes mellitus zu erkranken, um 36 Prozent höher. Diese Zusammenhänge müssen jedoch noch weiter erforscht werden.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Niedersachsen
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