KÖLN - Beim Körperschmuck-Kult scheint es keine Grenze mehr zu geben. 41 Prozent der jungen Frauen zwischen 14 und 24 sowie 27 Prozent der jungen Männer tragen in Deutschland ein Piercing oder eine Tätowierung. Vor einiger Zeit hieß der Tattoo-Trend umgangsprachlich „Arschgeweih“. Nun gibt es sogar ein Tattoo des Augapfels oder auch „Eyeball-Tattoo“ genannt. Beim „Augapfel-Tattoo“ wird eine Nadel in die Hornhaut des Auges gestochen, um Farbe dauerhaft im Auge zu platzieren. Zumeist wird dieser sehr schmerzhafte Eingriff ohne Betäubung gemacht. Augenärzte warnen allerdings vehement vor diesem „Körperschmuck“, da es nicht selten zu gefährlichen Blutungen bis hin zu Infektionen kommen kann und das Sehen beeinträchtigt wird.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
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