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Letzte Änderung am: 18.04.2011
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Die Risiken verstehen Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken Das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben Welche Risikofaktoren gibt es?

Die Risiken verstehen

Prostatakrebs ist inzwischen in Deutschland der am hÀufigsten diagnostizierte Krebs bei MÀnnern. Im Jahr 2004 wurde bei rund 58.500 MÀnnern ein Prostatakarzinom festgestellt.

Die Erkrankung ist bei MĂ€nnern unter 50 Jahren sehr selten. Die ĂŒberwiegende Mehrzahl der FĂ€lle tritt ab dem Alter von 60 Jahren auf.

Die Zahl der Prostatakrebsdiagnosen in Deutschland steigt seit Ende der 1980er Jahre kontinuierlich an.

DafĂŒr könnte es zwei GrĂŒnde geben:
  1. Bei immer mehr MĂ€nnern werden FrĂŒherkennungsuntersuchungen auf Prostatakrebs durchgefĂŒhrt. Dadurch werden bösartige Tumoren frĂŒher entdeckt - vermehrt auch solche, die langsam wachsen und wenig aggressiv sind und somit dem betreffenden Mann zu Lebzeiten möglicherweise keinerlei Probleme verursacht hĂ€tten.
  2. Die Bevölkerung wird immer Àlter: Prostatakrebs ist hauptsÀchlich eine Erkrankung des Àlteren Mannes (6).
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Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken

In Deutschland wird bei etwa 4 von 1.000 60-jĂ€hrigen und bei etwa 7 von 1.000 70-jĂ€hrigen MĂ€nnern Prostatakrebs entdeckt. Die Zahl der jĂ€hrlich neu entdeckten Prostatakrebserkrankungen ist seit etwa 1980 stĂ€ndig angestiegen und lag 2004 bei rund 58.500 (6). Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehen SchĂ€tzungen davon aus, dass teilweise ĂŒber 50 Prozent der Krebsdiagnosen, die in Folge eines PSA-Tests gestellt worden sind, zeitlebens nie aufgefallen wĂ€ren (6).

Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter je Ă€lter ein Mann ist, desto grĂ¶ĂŸer ist sein Risiko, dass sich bei ihm Prostatakrebs entwickelt. Das Risiko ist auch grĂ¶ĂŸer bei MĂ€nnern mit Prostatakrebs in der Familie und bei MĂ€nnern afrikanischer Herkunft.

Aber die Erkrankung stellt nicht fĂŒr alle Betroffenen eine ernsthafte Bedrohung dar.
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Das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben

Die Zahl der TodesfÀlle durch Prostatakrebs pro 100.000 MÀnner ist in Deutschland seit den 1970er Jahren nahezu konstant geblieben. Im Jahr 2004 starben etwa 11.000 MÀnner an dieser Erkrankung. Da die Zahl der jÀhrlich neu entdeckten Prostatakrebserkrankungen jedoch stÀndig angestiegen ist, sterben heute relativ zur Zahl der diagnostizierten Neuerkrankungen weniger MÀnner daran (6).
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Welche Risikofaktoren gibt es?

Abstammung

Afroamerikaner haben das höchste Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.

MÀnner aus fernöstlichen und asiatischen LÀndern wie China, Japan und Indien scheinen dagegen ein niedrigeres Risiko zu haben (7).

Gene

Wenn nahe Verwandte, etwa Vater oder Bruder, an Prostatakrebs erkrankt sind, ist das Risiko eines Mannes, ebenfalls Prostatakrebs zu entwickeln, erhöht (1).

Ein erhöhtes Risiko besteht auch, wenn mehr als eine weibliche Verwandte an Brustkrebs erkrankt ist (8).

ErnÀhrung

Es gibt Hinweise, dass eine ErnĂ€hrung mit hohem Anteil an tierischen Fetten ein Risikofaktor ist (9). RegelmĂ€ĂŸiger Verzehr von Obst und GemĂŒse könnte dagegen eine gewisse Schutzwirkung gegen Prostatakrebs haben. Die wissenschaftlichen Daten lassen aber noch keine sicheren Aussagen zu.

Was kann man selbst tun?

Es ist derzeit noch nicht gesichert, ob eine Änderung des Lebensstils, insbesondere der ErnĂ€hrung, vor Prostatakrebs schĂŒtzen kann. Möglicherweise ist es gĂŒnstig, weniger tierisches Fett und mehr GemĂŒse zu essen (9).
Die Höhe des Testosteronspiegels im Blut und die sexuelle AktivitÀt haben nach heutigem Kenntnisstand keinen Einfluss auf die Krebsentstehung (10).
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Fragen

Hier haben Sie die Möglichkeit, die in diesem Abschnitt vermittelten Informationen fĂŒr sich zu bewerten: Sprechen sie eher fĂŒr oder eher gegen den Test?
Klicken Sie die fĂŒr Sie relevanten Aussagen an.

Prostatakrebs ist mit jÀhrlich 58.500 Neuerkrankungen in Deutschland die hÀufigste Krebserkrankung bei MÀnnern.

Dies spricht fĂŒr mich

In Deutschland sterben pro Jahr 11.000 MĂ€nner an Prostatakrebs. Zum Vergleich: 152.000 MĂ€nner sterben durch Krankheiten von Herz, Kreislauf und GefĂ€ĂŸen.

Dies spricht fĂŒr mich

Bei MÀnnern unter 50 Jahren ist Prostatakrebs sehr selten. Danach steigt das Erkrankungsrisiko an und ist am höchsten zwischen 70 und 85 Jahren.

Dies spricht fĂŒr mich

Bei 4 von 1.000 60-jÀhrigen und bei 7 von 1.000 70-jÀhrigen MÀnnern wird Prostatakrebs entdeckt.

Dies spricht fĂŒr mich

Verwandte von MÀnnern mit Prostatakrebs haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Dies spricht fĂŒr mich

Es ist nicht gesichert, ob man durch die persönliche Lebensweise oder die ErnÀhrung das Erkrankungsrisiko senken kann.

Dies spricht fĂŒr mich


In dieser Übersicht können Sie ablesen, wie Sie die Informationen zum PSA-Test und möglichen Konsequenzen bewertet haben.
Sie können in anderen Textabschnitten noch weitere Informationen bewerten und Ihr aktuelles Ergebnis jederzeit in der Übersicht abrufen.

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Herbert M., 57 Jahre
"Ich habe einen PSA-Test gemacht"
Dieter P., 58 Jahre
"Ich habe mich gegen einen PSA-Test entschieden"

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