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Schutz vor HPV-Infektion und Gebärmutterhalskrebs

Der einzige wirkliche Schutz vor einer HPV-Infektion wäre keinen Sex, ja nicht einmal intimen Körperkontakt zu haben. Das Risiko, sich beim Sex mit HPV anzustecken, wird durch weniger Sexualpartner und durch die richtige Anwendung von Kondomen verringert. Die konsequente Verwendung von Kondomen kann das Risiko, Genitalwarzen oder Zellveränderungen zu bekommen, vermindern [25]. Zusätzlich dürfte die Heilung einer HPV-Infektion und die von Zellveränderungen unterstützt werden [26]. Kondome stellen allerdings keinen absoluten Schutz vor einer HPV-Infektion dar. Sie schützen aber auch vor anderen Geschlechtskrankheiten.

Qualitätsgesicherte Vorsorgeuntersuchungsprogramme, an denen möglichst viele Frauen zumindest alle 3 bis 5 Jahre teilnehmen, könnten durch das rechtzeitige Erkennen von Zellveränderungen mehr als die Hälfte der Gebärmutterhalskrebserkrankungen und -todesfälle verhindern [12]. In Deutschland nehmen ein Viertel der über 20jährigen Frauen jährlich an der Vorsorgeuntersuchung teil, drei Viertel zumindest einmal innerhalb von 3 Jahren. Jede fünfte Frau unter 40 Jahren und jede dritte Frau der 50- bis 60- Jährigen geht in drei Jahren zu keiner Vorsorgeuntersuchung [27].

Eine gesunde Lebensweise hat vermutlich ebenfalls einen günstigen Einfluss auf den Schutz vor Krebserkrankungen allgemein [17].