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Behandlung von Gebärmutterhalskrebs

Die Behandlung des vollständig ausgeprägten Gebärmutterhalskrebs richtet sich nach der Ausbreitung des bösartigen Tumors [?] [18]. Der Tumor kann durch eine Operation entfernt werden, eventuell muss zusätzlich (manchmal auch statt der Operation) eine Bestrahlung und/ oder Chemotherapie erfolgen.

  • Die Hysterektomie [?] ist die operative Entfernung der Gebärmutter, des angrenzenden Bindegewebes und der Lymphknoten. Es gibt verschiedene Operationstechniken ("offene" Bauchoperation, Operation durch die Scheide, Bauchspiegelung). Die Heilungschancen hängen davon ab, wie weit sich der Tumor [?] bereits ausgebreitet hat, ob er vollständig entfernt werden kann oder nicht. Durch die Entfernung der Gebärmutter kann eine Frau keine Kinder mehr bekommen. Es wird auch über ein erhöhtes Risiko einer Harninkontinenz [?] nach Gebärmutterentfernung berichtet. Die Gebärmutterentfernung kann auch psychische Folgen für die Frau haben. Manche Frauen fühlen sich nach der Operation erleichtert, dass sie keine Regelblutung mehr haben oder nicht mehr verhüten müssen. Andere jedoch haben das Gefühl, keine "richtige" Frau mehr zu sein.
  • Unter Bestrahlung (Strahlentherapie) versteht man die gezielte Zerstörung von Gewebe durch energiereiche Strahlen. Sie wird vor allem dann angewendet, wenn sich der Tumor nicht vollständig durch eine Operation entfernen lässt. Die Bestrahlung kann lokal zu Reizungen und Entzündungen führen, später kann es im Bereich der Bestrahlung zu Verwachsungen des Bindegewebes kommen.
  • Eine Chemotherapie ist die medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen. Bei Gebärmutterhalskrebs wird sie selten allein, meist in Kombination mit der Bestrahlung angewendet werden. Da der ganze Körper von der Behandlung betroffen ist, können Nebenwirkungen in verschiedenen Körperregionen auftreten.

Die 5-Jahres Überlebensrate bei Diagnose eines vollständig ausgebildeten (invasiven) Gebärmutterhalskrebs wird für Deutschland derzeit mit 63 bis 71 von 100 angeben [15].