Behandlung von Genitalwarzen
Genitalwarzen werden meist vom Arzt/ von der Ärztin durch genaues Betrachten (Inspektion) oder Betasten erkannt. Selten ist dazu eine Gewebeuntersuchung notwendig. Werden Genitalwarzen festgestellt, wird meist gleichzeitig auch eine Untersuchung auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen durchgeführt. Der Sexualpartner sollte ebenfalls untersucht werden.
- Die Selbsttherapie mit Cremes oder Lösungen muss über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Einige Produkte dürfen in der Schwangerschaft nicht verwendet werden. An der Behandlungsstelle können eventuell schmerzhafte Reizungen und Schwellungen auftreten [21].
- Ärztliche Therapie
- Das Betupfen der Genitalwarzen mit Trichloressigsäure darf auch während der Schwangerschaft erfolgen und muss wöchentlich durchgeführt werden. Die Behandlung führt zu sofortigem Brennen und zu Schmerzen an der Behandlungsstelle, die Abheilung erfolgt ohne Narbenbildung [21].
- Die "Vereisung" (Kryotherapie= Kälteanwendung mit flüssigem Stickstoff) muss ebenfalls wöchentlich bis zweiwöchentlich erfolgen und verursacht ebenfalls lokale Reaktionen [21].
- Die chirurgische Behandlung (= operative Entfernung) muss immer in Lokalbetäubung durchgeführt werden. Die Warzen können so am raschesten entfernt werden [21].


Schlecht

