HPV und Genitalwarzen
Einige Niedrig-Risiko-HPV-Typen [?] können zu "gutartigen" (also nicht krebserregenden) Erkrankungen wie Genitalwarzen (Condylomata accuminata [?], Feigwarzen) führen. Genitalwarzen werden meist durch HPV 6 und 11 verursacht, gegen die einer der Impfstoffe zusätzlich gerichtet ist, und durch direkten Hautkontakt übertragen. Die Infektion führt nicht immer zu einer Erkrankung: etwa ein Viertel der Infizierten dürfte tatsächlich Genitalwarzen entwickeln [20].
Genitalwarzen (Condylomata accuminata [?]) sind stecknadelkopfgroße, bis mehrere Zentimeter große Hautknötchen (Papeln). Sie können von rötlicher, grau-bräunlicher oder weißlicher Farbe sein und treten meist in einer Vielzahl auf. Genitalwarzen sind relativ häufig: Sie werden bei etwa 1 von 100 sexuell aktiven Menschen gefunden [19]. Genitalwarzen bleiben Monate bis Jahre bestehen und verursachen oft gar keine Erkrankungszeichen. Gelegentlich kommen sie auch außerhalb des Anogenitalbereichs [?] vor, beispielsweise im Bereich der Harnröhre, der Brustwarzen, der Mundschleimhaut oder des Kehlkopfs [21].
3 von 10 Infektionen heilen ohne Behandlung und ohne Folgen von selbst aus.
Ist eine Behandlung notwendig, kann sie nach der Diagnose durch den Arzt/ die Ärztin manchmal selbst mit Cremes oder Lösungen oder vom Arzt/ von der Ärztin mit einer Lokalbehandlung oder Operation durchgeführt werden. Welche Behandlungsform gewählt wird, hängt vom Ort der Genitalwarzen, deren Größe und Ausbreitung ab.


Schlecht

