HPV in anderen bösartigen Tumoren
Hoch-Risiko-HPV-Typen [?] werden in verschiedenen weiteren bösartigen Tumoren [?] von Frauen und Männern gefunden. [18]
Nach dem Gebärmutterhalskrebs wird HPV dabei am häufigsten in bösartigen Tumoren im Bereich der Austrittsöffnung des Darmes (Anus, After [?]) nachgewiesen. HP-Viren sind auch in etwa der Hälfte der bösartigen Tumore [?] im Bereich der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane (Vulva [?]) und der Scheide zu finden. In bösartigen Tumoren im Bereich des Penis [?] ist HPV seltener. Mit Ausnahme der Tumoren im Bereich der Austrittsöffnung des Darmes ist der Anteil der beiden HPV Typen 16 und 18, gegen die die Impfungen in erster Linie entwickelt wurden, in diesen bösartigen Tumoren seltener als im Gebärmutterhalskrebs.
Durch HPV-Infektionen verursachte Krebserkrankungen kommen auch im Mund- und Rachenbereich vor. Dabei wird HPV in 20-90 von 100 Krebsfällen nachgewiesen. Diese großen Unterschiede sind vom Raucher/innenanteil eines Landes abhängig (je geringer dieser ist, desto größer ist der Anteil an Krebserkrankungen mit HPV-Nachweis). Eine Zunahme der Tumore mit HPV-Nachweis im Mund- und Rachenraum (z.B. in den USA) dürfte vor allem bei jungen Erwachsenen nicht nur auf den verminderten Tabakkonsum, sondern auch auf Veränderungen im Sexualverhalten (z.B. mehr orale Sexpartner) zurückzuführen sein [50].
Alle genannten Krebserkrankungen, in welchen HPV nachgewiesen werden kann, treten seltener auf als Gebärmutterhalskrebs.


Schlecht

