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Behandlungsmöglichkeiten von Zellveränderungen

Es gibt zwei Behandlungsmöglichkeiten um zu verhindern, dass sich die Erkrankung weiter ausbreitet [12]:

  1. Das erkrankte Gewebe wird zerstört
    Wird nur eine geringe Ausbreitung der Zellveränderungen vermutet, kann dieser Bereich eventuell mit einem Laser (Laservaporisation) oder durch Hitzeanwendung (Elektrokauterisierung) verschmort oder aber vereist (Kryotherapie) werden. Nebenwirkungen dürften bei diesen Verfahren seltener als bei Operationen sein. Durch die Zerstörung des kranken Gewebes ist jedoch keine anschließende Gewebekontrolle möglich.
  2. Das erkrankte Gewebe wird entfernt
    Bei der so genannten Konisation wird ein Stück ("Kegel") des Gebärmutterhalses mit einem Messer oder mit Hilfe eines Lasers herausgeschnitten. Das Gewebe kann auch mit einer elektrischen Schlinge [?] abgetragen werden. Zusätzlich zum Herausschneiden eines Gewebskegels aus dem Gebärmutterhals, wird die Gebärmutterschleimhaut ausgeschabt. Das Gewebe wird anschließend unter dem Mikroskop untersucht. So kann beurteilt werden, ob das gesamte kranke Gewebe entfernt werden konnte.
Konisation

Durch rechtzeitige Behandlung lässt sich durch diese Methoden bei 80 bis 95 von 100 behandelten Frauen das Auftreten neuerlicher Zellveränderungen (Rezidiv [?]) beziehungsweise die Ausbildung des vollständigen ausgebildeten (invasiven [?]) Gebärmutterhalskrebs verhindern [12].