Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Ziel der jährlichen kostenlosen, gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung ist es, Zellveränderungen rechtzeitig zu erkennen.
In einem Gespräch erfährt Ihr Arzt/ Ihre Ärztin etwas über mögliche Risikofaktoren (Anamnese) und Sie etwas über den Ablauf der Untersuchung und deren Konsequenzen.
Bei der Untersuchung wird die Portio (der Teil des Gebärmutterhalses in der Scheide) angesehen und die Gebärmutter abgetastet. Für den PAP-Test [?] werden Zellen von der Oberfläche der Gebärmutterhalsschleimhaut mit einem speziellen kleinen Spatel oder einer kleinen Bürste entnommen. Dieser Vorgang ist nicht schmerzhaft, aber einigen Frauen ist die Untersuchung dennoch unangenehm.
Die entnommenen Zellen werden auf eine Glasplatte (Objektträger) aufgetragen, mit einem Spray fixiert und in ein Labor geschickt. Dort werden die Zellen dann gefärbt und anschließend in einem Labor unter dem Mikroskop untersucht.
Das Abstrich-Ergebnis wird in eine der fünf Hauptgruppen (PAP I- V) von „Normalbefund“ (PAP I) bis „eindeutig bösartige Tumorzellen“ (PAP V) eingeteilt.
Bis zum Vorliegen des Ergebnisses kann es einige Tage dauern.


Schlecht

